Schlussbericht ViVerA
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Abstract
Mit zunehmender Digitalisierung entstehen neue Möglichkeiten für soziale Teilhabe und Freizeitgestaltung auch im höheren Lebensalter. Gleichzeitig zeigen viele Studien und Praxisberichte, dass insbesondere Bewohner:innen von Altenpflegeeinrichtungen häufig nur eingeschränkt von digitalen Angeboten profitieren. Gründe hierfür sind unter anderem fehlende personelle Ressourcen, mangelnde technische Unterstützung sowie fehlende geeignete Formate für diese Zielgruppe.
Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt ViVerA (Virtuelle Veranstaltungen in Altenpflegeeinrichtungen) initiiert. Ziel des Vorhabens war es, digitale Freizeitangebote zu entwickeln und zu etablieren, die Bewohner:innen von Altenpflegeeinrichtungen ermöglichen, ortsübergreifend an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen und mit anderen Einrichtungen in Kontakt zu treten. Gleichzeitig sollte ein strukturiertes System aufgebaut werden, in dem digitale Freiwillige diese Veranstaltungen konzipieren und moderieren.
Das Projekt knüpft an bestehende Initiativen im Bereich digitaler Teilhabe älterer Menschen an, beispielsweise Programme zur Technikvermittlung oder digitale Beratungsangebote. Während diese Initiativen häufig auf die Vermittlung technischer Kompetenzen ausgerichtet sind, verfolgt ViVerA einen ergänzenden Ansatz: Im Mittelpunkt stehen digitale Freizeitformate, soziale Interaktion und die Aktivierung der Bewohner:innen.
Der Verein Generationen Digital Verbinden e. V. war im Projekt insbesondere für die Einbindung von digitalen Freiwilligen verantwortlich, während die Universität Vechta die wissenschaftliche Begleitforschung übernahm. Ziel war es, das Projekt zum Ende der Projektlaufzeit komplett in den Verein zu integrieren, sodass dieser befähigt wird, es ab 2026 eigenständig durchzuführen. Dieses Ziel wurde erreicht.
