PaWaDACs - Flugsicherungsanforderungen an Bodeninfrastruktur, Vernetzung und Cyber-Sicherheit und Aufbau eines LDACS Testnetzes

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Verbundprojekt PaWaDACs wurde mit vier eigenständigen Partner durchgeführt (Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG., Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V, BPS GmbH, DFS Deutsche Flugsicherung GmbH).

Im Rahmen des Projekts wurden die aus dem internationalen Umfeld der Standardisierung gemeldeten Lücken identifiziert, die bisher einem Ausrollen des digitalen Flugfunks auf Basis von LDACS im Weg standen. Wesentlicher Bestandteil des PaWaDACs Projektes war die Bereitstellung einer „Golden Reference“ und die Durchführung von Interoperabilitätstests zweier LDACS Radiohersteller. Diese Referenzimplementierung ist darüber hinaus für weiterführende Tests geeignet. Durch den Aufbau einer permanenten LDACS-Bodeninfrastruktur wurde für alle LDACS Komponenten ein prä-operationeller Testbetrieb ermöglicht, der für die Akzeptanz in der Luftfahrt-Community und damit für die Markteinführung entscheidend ist. Diese Ziele wurde in enger Kooperation mit dem österreichischen Vorhaben Take Off erarbeitet. Aus diesem Grund wurde der Programmablauf sehr eng mit den österreichischen Projektpartnern Frequentis AG und FH Joanneum abgestimmt worden, damit alle diese Ziele erreicht werden konnten. Neben der Zusammenfassung der Anforderungen aus ANSP Sicht wurde eine Implementierung in das operationelle Funknetzwerk der DFS vorgenommen. Aufgrund des Fehlens international abgestimmter Frequenzplanungskriterien wurden DFS eigene Vorgaben verwendet, die in jedem Fall gewährleisten, das ein negativer Einfluss auf die Legacy Systeme DME, SSR, MLAT und ADS-B vermieden wurde. Dies führte jedoch zu einer stark eingeschränkten Auswahl von möglichen Funkstandorten. Final wurden die LDACS Bodensysteme deshalb nur an 2 Standorten (DLR in Oberpfaffenhofen, Stuttgart-Berkheim) implementiert und getestet. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind vielversprechend und zeigen weiteres Potential für spätere Erweiterungen insbesondere wenn international abgestimmte Frequenzplanungskriterien verfügbar sind.

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