Verbundprojekt: Erklärbare Anonymisierung intermodaler Mobilitätsdaten - explanym
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Abstract
Das Forschungsprojekt "Erklärbare Anonymisierung intermodaler Mobilitätsdaten - explanym" hat zum Ziel, praxistaugliche und verständlich erklärbare Anonymisierungstechniken für Mobilitätsdaten zu entwickeln und zu erproben. Hintergrund ist, dass Mobilitätsdaten - etwa aus Städten oder Kliniken - wertvolle Erkenntnisse für Verkehrsplanung und Prozessoptimierung liefern, zugleich aber sensible personenbezogene Informationen enthalten. Das Projekt untersucht daher, wie sich solche Daten so anonymisieren lassen, dass sie nutzbar bleiben, ohne Rückschlüsse auf Einzelpersonen zuzulassen. Im Mittelpunkt stehen drei wissenschaftliche Kernfragen: (1) Welche technischen Verfahren ermöglichen eine sichere, aber für Analysen ausreichend präzise Anonymisierung? (2) Wie können komplexe Anonymisierungsprozesse für verschiedene Zielgruppen - Bürger:innen, Datenschutzexpert:innen, Unternehmen - verständlich erklärt werden? (3) Unter welchen Bedingungen akzeptieren Betroffene die Datennutzung? Zur Beantwortung dieser Fragen werden zwei Anwendungsfälle erforscht: die Nutzung von Mobilitätsdaten in einer Stadt (z. B. zur Verkehrssteuerung) und in einer Klinik (z. B. für Asset-Tracking und Personalmanagement). In beiden Kontexten werden reale Daten erhoben, Anonymisierungsmethoden technisch umgesetzt, Erklärungs- und Visualisierungsansätze entwickelt und die Akzeptanz in Feldexperimenten untersucht. Das Projekt bringt Partner aus Informatik, Psychologie, Datenschutz und Praxis (Kommunen, Industrie, Kliniken) zusammen, um wissenschaftlich fundierte und gesellschaftlich akzeptierte Lösungen für den datenschutzgerechten Umgang mit Mobilitätsdaten zu schaffen.
