PyroGas II - Dezentrale Verwertung von Abfall-/Reststoffen mittels Pyrolyse und anschließender Flugstromvergasung zur gasmotorischen Nutzung
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Abstract
Die thermische Vorbehandlung verbessert die Eigenschaften von Klärschlamm als Brennstoff für die Flugstromvergasung. Allerdings steht die Verbesserung einer steigenden Komplexität und der hinzukommenden Verwertungsproblematik von Nebenprodukten entgegen. Der erfolgreiche Betrieb eines Flugstromvergasers mit torrefiziertem Klärschlamm liefert Produktgas für einen Gasmotor. Dabei findet keine problematische Auswaschung der Asche statt. Auch der Phosphor aus dem Klärschlamm wird in der Vergasungsasche konzentriert, welche anschließend als Rohstoff für die Düngemittelproduktion zur Verfügung steht. Die Prozessbedingungen oder unterschiedliche Additive ermöglichen eine Reduktion von kritischen Spurenstoffen in der Asche. Das Produktgas aus der Vergasung von Klärschlamm eignet sich für die Strom- und Wärmeerzeugung im Gasmotor. Untersuchte Abgasemissionen nach der 44. BImSchV liegen nahe oder unterhalb der Grenzwerte. Wir gehen davon aus, dass markverfügbare Nachbehandlungsverfahren zur Einhaltung ausreichen werden. Eine Ausnahme stellt der Gehalt an Schwefeldioxid dar. Das Produktgas muss vor der Verwendung im Gasmotor entschwefelt werden, auch um Korrosion vorzubeugen.
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Pretreatment improves sewage sludge as a fuel for entrained-flow gasification. However, this improvement does not compensate the increasing complexity of the concept and the additional obstacle of recycling by-products. When operating the entrained-flow gasifier with torrefied sewage sludge, we do not notice any problematic leaching of the ash. The phosphorus from the sewage sludge remains in the gasification ash, which is then available for fertilizer production. Process conditions or different additives enable a reduction of critical trace elements in the ash. The product gas from gasification is suitable for combined heat and power generation in the gas engine. The exhaust gas emissions examined are close to or below the limit values of the 44th BImSchV. We assume that market-available exhaust gas treatment will be sufficient for compliance. An exception is the sulfur content. The product gas must be desulfurized before combustion in the gas engine, also to prevent corrosion.
