EnStadt:Pfaff Abschlussbericht; AP 1.2.1 Postindustrielle Quartierstypologien der energieeffizienten Stadt
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Abstract
Die im Rahmen des Forschungsvorhaben EnStadt entwickelten Quartierstypologien fördern die klimaneutrale Gestaltung von Lebens- und Arbeitswelten bereits in frühen Phasen des Planungsprozesses. Hierfür wurden vier zentrale Handlungsräume identifiziert: Nachhaltigkeit in architektonische Prozesse integrieren, typologiebasierte Entwurfsstrategien entwickeln, systemisches Denken auf Quartiersebene anwenden und eine prozesshafte Planung statt einer objektorientierten Betrachtung etablieren. Der Planungsansatz erkennt die wechselseitige Abhängigkeit der verschiedenen Subsystemen in Quartieren an und überführt sie in ein Planungswerkzeug, das nachhaltige Gestaltung von Quartieren möglich macht. Die Quartierstypologien dienen als Werkzeuge, um komplexe Planungsaspekte sichtbar zu machen und verschiedene Stakeholder aktiv in den Planungsprozess einzubinden. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Einbindung der Bedürfnisse zukünftiger Nutzer:innen gelegt. Die Typologien ermöglichen ein dynamisches Zusammenspiel von Nutzungsprogrammen und Raumkontexten. Das Projekt zeigt, dass eine frühzeitige Einbeziehung von Akteur:innen und transparente Planungsprozesse erforderlich sind, um Zielkonflikte produktiv zu bewältigen und nachhaltige Lösungen zu finden.
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The neighborhood typologies developed as part of the EnStadt research project promote the climate-neutral design of living and working environments at an early stage of the planning process. Four central areas of action were identifed for this purpose: integrating sustainability into architectural processes, developing typology-based design strategies, apply systemic thinking at the district level and establishing process-based planning instead of an object-oriented approach. The planning approach recognizes the interdependence of the various subsystems in neighborhoods and transforms it into a planning tool that makes sustainable design of neighborhoods possible. The neighborhood typologies serve as tools to make complex planning aspects visible and various stakeholders actively involved in the planning process. Particular attention was paid to integrating the needs of future users. The typologies enable a dynamic interaction of usage programs and spatial contexts. The project shows that early involvement of actors and transparent planning processes are required to productively manage conflicting goals and find sustainable solutions.
