IMMME - Aufklärung der immunologischen Pathomechanismen des postinfektiösen chronischen Fatigue Syndroms (ME/CFS); Modul 5: Mitochondriale Dysfunktion und metabolische Veränderungen bei ME/CFS
Sachberichte zu den Verwendungsnachweisen zum BMFTR-Verbundvorhaben
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Die Studie zeigt, dass mitochondriale Dysfunktionen bei ME/CFS eng mit immunologischen Prozessen verknüpft sind. Insbesondere konnten IgG-Autoantikörper aus ME/CFS- und Post-COVID-Patienten eine Fragmentierung von Mitochondrien und Störungen des zellulären Energiehaushalts verursachen. Proteomanalysen identifizierten veränderte Immunkomplexe, wobei Fibronektin als vielversprechender Biomarker mit erhöhten Serumspiegeln hervorstach. Zusätzlich wurden vermehrt Antikörper gegen bestimmte Herpesvirus-Proteine (v. a. EBV und HHV-7) bei ME/CFS-Patienten nachgewiesen, was auf virale Reaktivierungen hinweist. Diese viralen Faktoren beeinflussen ebenfalls die mitochondriale Struktur und Funktion.
