Betrieb des ALICE-TRD bei hohen Raten - Untersuchung seltener Sonden in nuklearer und in Quark-Gluon-Materie; Verbund: 05P2021 - Run 3 von ALICE am LHC
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Das Hauptziel im Rahmen der Verbundforschung am ALICE-Experiment des CERN/LHC ist die Untersuchung von Materie unter extremen Bedingungen, bei Temperaturen von mehr als 1012 Kelvin, wie sie nur wenige Mikrosekunden nach dem Urknall geherrscht haben. Bei diesen Bedingungen wird erwartet, dass die fundamentalen Bausteine der Materie, die Quarks und Gluonen, nicht in Protonen oder Neutronen eingeschlossen sind, sondern ein Quark-Gluon-Plasma (QGP) bilden. Dieser QGP-Zustand kann in Kollisionen schwerer Kerne (Blei) am LHC für etwa 10-23s erzeugt werden und mit Hilfe des ALICE-Experimentes untersucht werden. In der vergangenen Förderperiode 2021-2024 wurde der Long Shutdown 2 des LHC, in dem das ALICE-Experiment für die Datennahme mit Raten bis zu 50 kHz in PbPb-Kollisionen vorbereitet wurde, abgeschlossen und die Inbetriebnahme des geupgradeten Experiments erfolgreich durchgeführt. Die geförderte Aktivität der Münsteraner Gruppe fokussierte sich daher vor allem auf die Datenauslese durch die neuen Common Readout Units (CRU), die Erneuerung des Detector Control Systems (DCS), den Deterktorbetrieb und Kalibration. Datei-Upload durch TIB
