MvI - Realisierung und Erprobung von Möglichkeiten zur flexiblen und mobilen landseitigen verkehrssektorübergreifenden Versorgung von Land- und Wasserfahrzeugen mit Strom und Wasserstoff

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Im Projekt MvI untersucht das Konsortium die verkehrssektorübegreifende Versorgung von Land- und Wasserfahrzeugen mit Strom und Wasserstoff. Mit dem Projekt wird ein gemeinsamer Versorgungspunkt für verschiedene Verkehrsträger umgesetzt, wodurch die Auslastung, vor allem in den ersten Jahren des Betriebs, größer ist als bei Infrastrukturen, die nur einen Verkehrsträger bedienen. Innerhalb des Projektes werden die verschiedenen Bedarfe der Nutzer an die Infrastruktur zur Versorgung mit Landstrom spezifiziert und deren Anforderungen an die landseitige Stromversorgung erarbeitet. Erste Versorgungspunkte im Westhafen Berlin und im Hafenstandort Lüneburg werden im Projektverlauf realisiert. Die Herausforderungen bei der Errichtung neuer Infrastruktur zur Versorgung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebskonzepten werden in dem angestrebten Projekt angegangen und zum Ziel erklärt. Mit dem Projekt wird eine enge Zusammenarbeit und Koordination der ansässigen Hafenstandorte erzielt. Die Öffnung der Infrastruktur für alle Verkehrsträger ist eine Herausforderung, die bisher nicht umgesetzt wurde. Als Ausgangspunkt für die Projektierung der Infrastruktur bzgl. Kapazitäten und Randbedingungen bei der Landstrom- und Wasserstoffversorgung sollen die Erkenntnisse und Anforderungen eines Versuchsträgers aus einem aktuellen Forschungsprojekt dienen. Es handelt sich hierbei um den Versuchsträger ELEKTRA, der im Forschungsvorhaben „ELEKTRA-II - Realisierung und Erprobung eines Schubbootes als Versuchsträger einer Brennstoffzelle und Akkumulatoren hybridbetriebenen Antriebssystems für den Einsatz auf Binnenwasserstraßen“ realisiert und erprobt wird. Dieser Versuchsträger ist derzeit der einzige Anwendungsfall mit derartigen Kapazitäten bzgl. der mitgeführten Energiemenge in Form von Strom und Wasserstoff, sowie der Vielfalt der elektrischen Anschluss- und Lademöglichkeiten. Weitere Anwendungsfälle finden im Projektverlauf ebenfalls Berücksichtigung, jedoch ergibt sich mit diesem Versuchsträger die einmalige Möglichkeit, die zu errichtende Infrastruktur zu erproben.

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