DZL Klinische Studie: Monitoring von Patienten mit NSCLC - epigenetische Analysen von Liquid Biopsies sowie RNA-Analysen von Atemluftkondensaten (EMoLung)
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Im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) verfolgt die Disease Area Lungenkrebs das Ziel, die Früherkennung von Rezidiven beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) zu verbessern. Die EMoLung-Studie untersuchte, inwieweit epigenetische Marker aus Liquid Biopsies und RNA-basierte Biomarker aus Atemluftkondensat die prädiktive Aussagekraft der Computertomographie (CT) ergänzen können. Ziel war es, ein Modell zur Vorhersage von Rezidiven bei kurativ operierten NSCLC-Patientinnen und -Patienten (Stadium I–IIIb) zu entwickeln, um Verlaufskontrolle und Therapie zu optimieren. Die Studie wurde standortübergreifend an allen fünf DZL-Zentren durchgeführt, wobei eine gut charakterisierte Patientenkohorte rekrutiert wurde. Dabei wurden regelmäßig Blut- und Atemluftproben entnommen und molekular analysiert sowie mit CT-Bildgebung und klinischen Verlaufsdaten korreliert. Erste Ergebnisse zeigen signifikante epigenetische Veränderungen im Blut vor und nach der Operation. Zudem wurde bereits eine Publikation zu RNA-Biomarkern aus Atemluftkondensat veröffentlicht (Rubio et al., Discov Oncol 2023). Trotz pandemiebedingter Verzögerungen und laufender Analysen konnte ein Studiennetzwerk etabliert werden, das innovative, minimalinvasive Diagnoseansätze für die Rezidiverkennung bei Lungenkrebspatienten entwickelt. Weitere Auswertungen und Publikationen sind in Vorbereitung.
