Projekt ImVioLa - "HE Cluster 2 Projektvorschlag: Folgen geschlechts-spezifischer Gewalt für die Arbeitswelt - The impact of gender-based violence on employment and labour"; Förderlinie HAW-EuropaNetzwerke
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Im Projekt ImViola hat die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig die Erweiterung eines Konsortiums sowie die gemeinsame Einreichung eines Forschungsantrags im EU-Rahmenprogramm Horizon Europe zum Topic „HORIZON-CL2-2025-01-TRANSFO-01: Tackling gender-based violence in different social and economic spheres“ vorbereitet. Der EU-Forschungsantrag wurde erfolgreich erstellt und fristgerecht eingereicht, er befindet sich nun im Begutachtungsprozess. Eine Mitteilung über das Ergebnis der Begutachtung ist am 16.02.2026 zu erwarten. Im Rahmen des EU-Projekts soll untersucht werden, wie sich geschlechtsspezifische ökonomische Gewalt auf die Bildungs- und Erwerbschancen betroffener Personen auswirkt und welche gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Kosten sie verursacht – etwa durch gesundheitliche Einschränkungen mit Arbeitsunfähigkeit, Verlust von Fachkompetenzen, verminderte Frauen-Erwerbstätigkeit und steigende Sozialleistungsansprüche. Ziel ist es, empirische Daten zu gewinnen und länderübergreifende Untersuchungsmethoden zu entwickeln, damit Interventionsdefizite erkannt und gezielte Maßnahmen zur Prävention und Unterstützung Betroffener von wirtschaftlicher Gewalt eingeführt werden können. Das Konsortium will sowohl die wirtschaftswissenschaftlichen als auch die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen sowie die geschlechterbezogenen Perspektiven abbilden und so die Gebiete der Ökonomie, Soziologie, Psychologie, Geschichts- und Rechtswissenschaften vereinen.
