Acetylierung dünner Furniere und Holzfasern mittels in situ erzeugtem Keten zur Verbesserung der Beständigkeit daraus hergestellter Holzwerkstoffe

Schlussbericht zum Vorhaben

dc.contributor.authorMusyanovych, Anna
dc.contributor.authorBelda, Julia
dc.contributor.authorFriebel, Stefan
dc.contributor.authorKorn, Philip
dc.date.accessioned2025-07-14T08:24:05Z
dc.date.available2025-07-14T08:24:05Z
dc.date.issued2025-01
dc.description.abstractDie Acetylierung von Holz mittels Keten ist akademisch nachgewiesen, technisch bislang jedoch nicht umgesetzt. Eine mögliche Ursache ist die hohe Reaktivität von Keten, weshalb es nicht in Flaschen transportiert werden kann (Dimerisierung); unser Ansatz ist daher das Keten in-situ zu erzeugen und unmittelbar für die Modifikation von Holz zu nutzen. Ferner ist die Eindringtiefe des Gases ins Holz gering, laut Rowell (2014) dringt es maximal 3 mm in das Holz ein; unser Ansatz ist daher Furniere bis zu 2 mm und Holzfasern bzw. -späne zu acetylieren. Das Gesamtziel des Vorhabens bestand in der Entwicklung eines Verfahrens zur Acetylierung dünner Furniere und Holzfasern mittels Keten. Die gesamte Entwicklungskette wurde im beantragten Vorhaben erarbeitet: Beginnend bei der Entwicklung der Syntheseanlagen für Keten, über die Verfahrensentwicklung zur Modifikation von Holz mittels Keten, bis hin zur sensorgesteuerten Überwachung der Acetylierungskammern zur Erfüllung der erforderlichen Sicherheitskriterien. Das Arbeiten mit Keten erforderte aufgrund der Toxizität des Gases hohe Sicherheitsanforderungen. Daher stellte die Entwicklung sensorgesteuerter Detektoren zur Gewährleistung der erforderlichen Sicherheitskriterien einen zentralen Aspekt des Vorhabens dar. Am Projektende sollte eine 100-L-Anlage für den Labormaßstab (bis zu 20 kg acetyliertes Holz pro Tag) bereit. Die acetylierten Furniere und Holzfasern sollten zu Sperrholz bzw. MDF weiterverarbeitet. Systematisch wurden verschiedene Parameter variiert, um über den Acetylierungsgrad als Zielgröße die jeweilige Wirkung der Einflussparameter bestimmen zu können. Ein WPG von mindestens 20 % war avisiert, da dies als kritisch für eine Pilzresistenz eingestuft wurde und zudem das Quell- und Schwindverhalten erheblich reduzierte.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/19343
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/18360
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationFraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme (IMM)
dc.relation.affiliationFraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI)
dc.relation.affiliationDMB Apparatebau GmbH
dc.rights.licenseCC BY-ND 3.0 DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 Naturwissenschaften
dc.subject.sdg15
dc.titleAcetylierung dünner Furniere und Holzfasern mittels in situ erzeugtem Keten zur Verbesserung der Beständigkeit daraus hergestellter Holzwerkstoffeger
dc.title.subtitleSchlussbericht zum Vorhaben
dc.typeReport
dcterms.extent42 Seiten
dtf.duration01.10.2019-30.09.2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program22000518
dtf.funding.program22014718
dtf.funding.verbundnummer01184754
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