Fortentwicklung des ATLAS-Experiments zum Einsatz am HL-LHC: Entwicklung und Bau des Pixeldetektors für das HL-LHC-Upgrade des ATLAS-Experiments
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Abstract
Im Rahmen der ATLAS-FIS-Förderung arbeiten die Arbeitsgruppen Dingfelder und Brock/Desch am Physikalischen Institut der Universität Bonn seit dem Jahr 2015 für das Upgrade des ATLAS-Pixeldetektors eng zusammen. Unsere Schwerpunkte in der Förderperiode 2021-24 waren:
- Frontend-Chip-Design und -Entwicklung in 65 nm-Technologie im Rahmen der RD53-Kollaboration und Charakterisierung der Chips
- Hard- und Software-Entwicklung zur Chip-Charakterisierung
- Entwicklung und Charakterisierung von hybriden Pixel-Modulen
- Hybridisierung (Bump-Bonding) und Through Silicon Vias
- (Weiter-)Entwicklung von Testsystemen und -umgebungen
- Serielle Stromversorgung („Serial Powering“) der Module, welche in Bonn seit 2003 entwickelt wurde und nun standardmäßig bei ATLAS und CMS für Streifen- und Pixel-Module eingesetzt wird.
- Entwicklung des „Stave-Demonstrators“ mit seriell versorgten Pixelmodulen
- Fertigung von mechanischen Baugruppen für die Staves
- Ausbau und Nutzung eines Bestrahlungsplatzes mit 14 MeV Protonen am Bonner Zyklotron
Insgesamt haben in der Förderperiode 2021-24 neben den Arbeitsgruppenleitern noch 22 weitere Mitglieder der Bonner Gruppe (7 Wissenschaftler, 4 Ingenieure, 3 Techniker:innen, 8 Doktorand:innen) sowie zahlreiche Master- und Bachelorstudent:innen und Mitarbeiter:innen der Werkstätten des Forschungs- und Technologiezentrum Detektorphysik (FTD) und der Bonner Physik an Arbeiten für das ATLAS-Pixeldetektor-Upgrade mitgewirkt.
Die in der Förderperiode 2021-24 durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu den oben aufgeführten Schwerpunktthemen werden im Folgenden beschrieben.
