Projekt: BiodiWert II: Biodiversitätskulturen in Stadt und Land (BioDivKultur-2) - Bildung und Wissenstransfer I: Grünflächen Wertschätzung zum Schutz von Insekten und dem Erhalt der Artenvielfalt - Schwerpunkt Stadtökologie - Bürger in der Stadt (urban)
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - BioDivKultur - BUND Hessen
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Das Projekt „Biodiversitätskulturen in Stadt und Land (BioDivKultur-2) - Bildung und Wissenstransfer I: Grünflächen Wertschätzung zum Schutz von Insekten und dem Erhalt der Artenvielfalt - Schwerpunkt Stadtökologie - Bürger in der Stadt (urban)“ (FKZ: 16LW0075, Laufzeit 2021–2025) ist ein Teilvorhaben der BMBF-Verbundprojekt-Förderlinie „BiodiWert II" im Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA). Durchgeführt vom BUND Hessen e.V., Kreisverband Darmstadt, zielte das Projekt auf den Abbau des gesellschaftlichen Vermittlungsdefizits rund um Insektenrückgang und urbane Biodiversität. Durch kulturelle Transformation – verstanden als Dreiklang aus Wissensvermittlung, Empathieförderung und Verhaltensänderung – wurden urbane Zielgruppen niedrigschwellig angesprochen. Im Detailbericht wird die Umsetzung von 19 Arbeitspaketen zur urbanen Biodiversitätskommunikation in Darmstadt dokumentiert. Kernelemente waren partizipative Workshops zur bioversum Flächengestaltung, die Entwicklung der stadtweiten Ausstellungskampagne „Points Of Insects" mit rund 50 Schildern an ökologisch bedeutsamen Orten als stadtweite Ausstellung ergänzt mit Online-Medien sowie die Ausbildung von 22 ehrenamtlichen „BUND Stadtnatur-Guides" als dauerhaftes Beratungsnetzwerk. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch Tiny Insect Gardens, eine philosophisch-naturwissenschaftliche Impulsveranstaltungsreihe und die Kooperation mit der Hochschule Darmstadt zur Entwicklung sensorbestückter Wiesentypen-Musterflächen. Die Projektergebnisse – darunter eine übertragbare „Anleitung zum Nachahmen", digitale Bildungsmaterialien, ein Insektentaschenrechner und ein Policy Brief – sind als Blaupause für andere Kommunen konzipiert. In Kooperation mit der TU Darmstadt, dem bioversum Jagdschloss Kranichstein und der Wissenschaftsstadt Darmstadt entstanden nachhaltige Strukturen, Werkzeuge und Materialien, die nach Projektende eigenständig fortgeführt werden.
