Projektabschlussbericht INGRAIN-StratEnt

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Innovationsbündnis INGRAIN verfolgt den Aufbau einer biobasierten Circular Economy zwischen den Branchen Agrar-, Textil- und Lebensmittelwirtschaft mit dem Ziel, bislang ungenutzte Biomassepotenziale systematisch zu erschließen und regionale Wertschöpfungsketten nachhaltig zu transformieren. Im Verbundprojekt "Strategieentwicklung" (StratEnt) wurde eine konzeptionelle und agile Bündnisstrategie erarbeitet, implementiert und fortlaufend weiterentwickelt, um die INGRAIN-Vision 2050 operativ zu unterlegen und die langfristige Verstetigung des Bündnisses über die Förderphase hinaus sicherzustellen.

Ausgehend von einer umfassenden Analyse des Innovationsfeldes und seiner Stakeholder wurden strategische Leitthemen definiert und kontinuierlich geschärft. Diese dienten als Steuerungs- und Monitoringinstrument zur Verzahnung laufender und geplanter F&E-Projekte mit der Gesamtstrategie. Im Projektzeitraum lag ein Schwerpunkt auf der Konzeption und Beantragung neuer Forschungs- und Entwicklungsprojekte in zwei Förderphasen. Die inhaltliche Ausarbeitung erfolgte in enger Abstimmung mit den Partnerinstitutionen, um wissenschaftliche Exzellenz und praxisnahe Anwendbarkeit zu gewährleisten.

Flankierend wurden partizipative und organisatorische Strukturen optimiert, ein interdisziplinärer Beirat aus Praxisakteuren etabliert und systematisch in strategische Entscheidungsprozesse eingebunden. Netzwerkaktivitäten, Unternehmensbesuche sowie fachliche Austauschformate stärkten den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und trugen zur bedarfsorientierten Weiterentwicklung der Forschungsagenda bei. Im Rahmen der WIR!-2-Zwischenbegutachtung wurde die Strategie weiter geschärft und auf Anforderungen des regionalen Strukturwandels ausgerichtet.

StratEnt fungierte als organisatorisches und strategisches Fundament des Bündnisses und leistete einen wesentlichen Beitrag zur institutionellen Konsolidierung, zur Initiierung erster Innovationsprozesse sowie zur nachhaltigen Verstetigung der Kooperationsstrukturen. Disseminationsaktivitäten in wissenschaftlichen und praxisorientierten Foren unterstützten die Sichtbarkeit und Verwertbarkeit der Ergebnisse.

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