FELD-PACS des Verbundprojekts: FISH im Feld (FIELD)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Vorhaben liegt zentral im Rahmen der förderpolitischen Ziele des Life Science-Bereichs des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“, das 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (damals noch BMBF) gestartet wurde. Es wurde im Rahmen der Ausschreibung „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“ durchgeführt. Partner waren neben der NEXUS / CHILI GmbH das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (München), die MoKi Analytics GmbH (Leipzig), sowie die Firma HB Technologies AG (Tübingen). Bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten ist eine schnelle und genaue Diagnose vor Ort von entscheidender Bedeutung. Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) ist eine potenziell gut geeignete Methode für die Analyse von Mikroorganismen vor Ort und ohne stationäres Labor. FISH ist eine molekulare Technik, die hochsensibel und spezifisch ist und Mikroorganismen mikroskopisch sichtbar macht. Das Ziel des vom BMFTR geförderten Projekts „FIELD“ war es, FISH für den Einsatz vor Ort zu etablieren. Das Verbundprojekt adressiert den gesamten Arbeitsablauf einer FISH vor Ort - beginnend bei der Probenannahme, über die Probenvorbereitung, der Mikroskopie inklusive Kontrollen bis hin zum Mikroskop selbst sowie der Dokumentation und Interpretation der Ergebnisse. In diesem TVH wurden die Grundlagen für ein Feld-fähiges PACS (Picture Archiving and Communication System) geschaffen. Die Herausforderungen dabei waren die unzuverlässige Anbindung an das Internet und eingeschränkte Speicher und Verarbeitungskapazitäten eines mobilen Computersystems. Das Feld-PACS sollte trotzdem eine zuverlässige Bildablage und –Sicherung sowie einfache, aber ein-eindeutige Patientenzuordnungen ermöglichen. Ergebnisse werden zunächst offline auf dem System im Feld gespeichert. Sobald eine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann, können die Ergebnisse per Telemedizin „nach Hause“ gesendet werden, um dort sicher archiviert zu werden. Ferner können im Falle einer vorhandenen Internetverbindung auch die Fernbefundung der Bilddaten im Feld durch entfernte Experten ermöglich werden. Die Innovation dieses Teilvorhabens lag in der Beherrschung der begrenzten Ressourcen im Feld. Die Geräte, auf denen die Software abläuft, müssen modular und mobil sein, um schnell und flexibel an den Ort des Geschehens verlegt werden zu können.

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