EnEff:Wärme: FW-Digital - Digitalisierung der Technik und der Geschäftsprozesse in Wärmeversorgungssystemen
Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben "FW - Digital"
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Im Rahmen des Verbundvorhabens „FW-Digital – Digitalisierung der Technik und der Geschäftsprozesse in Wärmeversorgungsstrukturen“ wurden in drei Teilprojekten verschiedene Facetten der Digitalisierung der Fernwärme umfassend analysiert. Dabei standen sowohl die Digitalisierung der technischen Infrastruktur als auch die Optimierung der Geschäftsprozesse und deren wirtschaftliche Potenziale im Fokus. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Evaluierung der Effizienzsteigerungen, die durch digitale Technologien in Wärmenetzen und Geschäftsprozessen erzielt werden können. Zudem wurden rechtliche Fragestellungen wie Datenschutz und Cybersicherheit intensiv untersucht, da diese einer komplexen Regulierung auf europäischer und nationaler Ebene unterliegen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen bilden daher einen zentralen Bestandteil der Forschungsergebnisse. Die Digitalisierung in der Energiewirtschaft bietet bedeutende Potenziale zur Optimierung der Energiebereitstellung, -verteilung und -nutzung durch die umfassende Erfassung und Analyse von Daten sowie den verstärkten Einsatz fortschrittlicher Mess- und Zähltechnologien. Diese Effizienzsteigerungen tragen zur Senkung der Betriebskosten bei, reduzieren die Treibhausgasemissionen und fördern die Integration erneuerbarer Energiequellen. Vor diesem Hintergrund wurde in einem Teilprojekt der Beitrag der Digitalisierung zur Effizienzsteigerung der technischen Infrastruktur von Fernwärmesystemen untersucht. Im ersten Schritt wurde eine detaillierte Analyse der Netztypologie durchgeführt. Darauf aufbauend erfolgte die Untersuchung relevanter Digitalisierungs- und Steuerungsmechanismen, die für eine praxisgerechte Implementierung entscheidend sind. Abschließend wurde das Potenzial der Digitalisierung zur Effizienzsteigerung bewertet, wobei theoretische und empirische Erkenntnisse zusammengeführt wurden, um praxisorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten. Ein erheblicher Optimierungsbedarf wurde in der Fernwärme durch die digitale Transformation der Geschäftsprozesse festgestellt. Es besteht ein dringender Bedarf an geeigneten Instrumenten, die diesen Transformationsprozess unterstützen. Process Mining erweist sich als vielversprechender Ansatz, da es die Komplexität der zugrunde liegenden Daten und die strukturellen Abhängigkeiten in den Prozessen berücksichtigt. Anhand von Praxisanwendungsfällen wurde der Einsatz von Process Mining im Kontext der Fernwärme dokumentiert. Die Entwicklung eigener Softwarelösungen ermöglichte eine weitgehende Automatisierung dieses Prozesses. Verschiedene Maßnahmen und Werkzeuge wurden ebenfalls bewertet.
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