Projekt: RILKOSAN - Resiliente Kommunikationssysteme mit hoher Verfügbarkeit von Netzen und Geräten
Schlussbericht zum Teilvorhaben der Universität zu Lübeck
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Abstract
Das Fördervorhaben RILKOSAN hat zum Ziel, die Robustheit digitaler industrieller Kommunikationssysteme nachhaltig zu verbessern. Erreicht werden soll dies durch den Aufbau und die gezielte Verknüpfung verschiedener Resilienzkomponenten sowie deren Einbettung in gesicherte Systemarchitekturen und überwachte Betriebsumgebungen. Einen zentralen Stellenwert nimmt die Stärkung der Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit industrieller Kommunikationsinfrastrukturen samt den angebundenen Endgeräten ein. Ein wesentliches Anliegen dabei ist die Verkürzung von Wiederherstellungszeiten nach Betriebsstörungen oder gezielten Angriffen. Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Sicherheits- und Robustheitslösungen miteinander verknüpft, darunter hardwaregestützte Sicherheitsmodule (L-HSM), KI-basierte Systeme zur Angriffs- und Eindringlingserkennung (Intrusion Detection) sowie intelligente Mechanismen zur automatisierten Systemwiederherstellung. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt gilt der Konzeption leistungsfähiger Verfahren, die einen nahtlosenWechsel zwischen verschiedenen Kommunikationsinfrastrukturen ermöglichen. Parallel dazu werden selbstorganisierende Kommunikationsmechanismen im Bereich der sogenannten Operational Technology (OT) entwickelt und erprobt. Die erarbeiteten Ansätze zur Resilienzsteigerung sollen abschließend in praxisnahen industriellen Einsatzszenarien – insbesondere in der Prozessindustrie sowie im Rahmen von Industrie 4.0 – validiert werden. Darüber hinaus strebt das Projekt an, die gewonnenen Erkenntnisse in die Gestaltung künftiger Kommunikationsplattformen, vor allem im Bereich 6G, einfließen zu lassen.
