Verbundprojekt: KMU-innovativ - BasaProp - Entwicklung von basaltfaserverstärkten Polymercompounds für Leichtbauanwendungen; BasaProp
Schlussbericht zum Teilprojekt des Fraunhofer IMWS
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Abstract
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Materialverbundes aus Polypropylen und Basaltfasern, der mittels Spritzgusses zu Formteilen verarbeitet werden kann und für den Einsatz in Automotive als Substituent für herkömmliche Glasfaserverbunde geeignet ist. Gegenüber gebräuchlichen E-Glasfasern lassen sich Basaltfasern energiesparender und umweltfreundlicher herstellen und weisen teilweise bessere mechanische Eigenschaften auf. Die mangelnde Haftung der Basaltfasern an Polypropylen (PP), die ihre Ursache in der im Vergleich zu Glasfasern niedrigeren Dichte funktioneller Gruppen an der Basaltfaseroberfläche hat und sich negativ auf die Compoundeigenschaften auswirkt, führt dazu, dass gängige Glasfaserschlichten nicht genutzt werden können. Um das Potenzial der Basaltfasern besser auszuschöpfen, sollen die Projektpartner die Zusammensetzung von Schlichten und ihre Konzentration auf der Faseroberfläche bezüglich der Compoundeigenschaften optimieren. Für die Verarbeitung der Fasern geeignete Compoundier- und Spritzgussprozesse sollen identifiziert werden. Die Eignung der Basaltfaser-PP-Compounds für Automotive-Anwendungen soll anhand einer Wasserfangleiste, die derzeit mit GFPP in PKW-Volumenmodellen zum Einsatz kommt, als Demonstrator nachgewiesen werden. Die Untersuchungen sollen den Nachweis erbringen, dass die Verarbeitungsprozesse eine Produktion unter industriellen Bedingungen ermöglichen und die Eigenschaften der Basaltfaser-Compounds die mechanischen Anforderungen für automobile Anwendungen erfüllen. Datei-Upload durch TIB
