eVolve - Konsolidierung und Erweiterung bestehender Hubschrauber-Simulationsmodelle zur präziseren numerischen Vorhersage von Vibrationen, Lasten und Lärm unter Berücksichtigung aeromechanischer Kopplungseffekte
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Die hohe Komplexität der strömungs- und strukturmechanischen Interaktionen stellt ein bedeutendes Risiko in jeder Neu- und Weiterentwicklung von Drehflüglern dar. Im Projekt eVolve wurde die Reife der Methoden und Prozesse (zum Beispiel zur Leitwerksauslegung und Triebwerksintegration) deutlich erhöht und auf dynamische Flugmanöver erweitert. Besonderes Augenmerk lag auch auf einer verlässlichen Bewertung neuartiger Architekturen mit mehreren, ggf. ummantelten Rotoren und Flügeln. Für urbane Missionen erhielt hier speziell der Lärmaspekt eine hohe Bedeutung. Eine entscheidende Ambition des Vorhabens lag zudem darin, eine Vorhersagefähigkeit für Kabinenvibrationen im Reiseflug zu erreichen. Um Fehlerquellen besser zu orten und früher zu eliminieren, erfolgten Modellabgleiche bereits auf Komponentenebene (z.B. Heckausleger, Getriebedeck). Komplementär dazu lieferte ein Forschungsschwingversuch mit unterschiedlichen Zellenkonfigurationen (z.B. ohne Hauptgetriebe oder Landewerk) Hinweise zur Modellverbesserung. Flankierend zeigten Messungen in der Serienmontage praxisrelevante Streuungen auf.
