Verbundprojekt: 6G-Access, Network of Networks, Automation & Simplification - 6G-ANNA -
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Abstract
Ziel des Vorhabens 6G-ANNA war es, Konzepte und Mechanismen für zukünftige 6G-Netze zu entwickeln, die den zuverlässigen Betrieb drahtloser Kommunikation in dynamischen, teil- oder nicht infrastrukturierten Umgebungen ermöglichen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Integration selbstorganisierter drahtloser Mesh-Netzwerke in heterogene Netzarchitekturen sowie auf der Steigerung von Resilienz und Robustheit gegenüber Störungen und Ausfällen. Das bestehende WLAN-basierte Mesh-Netzwerk sollte erweitert werden, um mehrere Funkkanäle und Radios effizient zu nutzen sowie Mobilfunk- bzw. 6G-Technologien in eine gemeinsame Netzarchitektur und die adaptive Mehrpfadübertragung zu integrieren. Der Stand der Technik zu drahtlosen Mesh-Netzwerken auf WLAN-Basis reicht bis in die 1970er Jahre zurück. Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen finden viele theoretische Ansätze aufgrund der hohen Systemkomplexität und schwer vorhersagbarer Funkbedingungen nur eingeschränkt Eingang in praxistaugliche Implementierungen. Im Bereich von Multi-Channel- und Multi-Radio-Mesh-Netzwerken existieren mehrere wissenschaftliche Arbeiten sowie Patente. Diese adressieren primär die Vermeidung von Interferenzen und die Erhöhung der Kapazität, berücksichtigen jedoch nicht die besonderen Anforderungen hochdynamischer Mesh-Netzwerke mit broadcast-basiertem Routing, wie sie von Meshmerize eingesetzt werden.
