Abbildung regionaler landwirtschaftlicher Stickstoffflüsse als Basis für die Entwicklung und Optimierung agrarpolitischer Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele (RELAS)

Projekt-Schlussbericht

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Landwirtschaftliche Stickstoffemissionen, zum einen als Ammoniak in der Atmosphäre und zum anderen als Nitrat in Oberflächengewässern und im Grundwasser, spielen eine wichtige Rolle beim Klima- und Gewässerschutz. Politische Maßnahmen zur Stickstoffemissionsreduktion wurden in der Vergangenheit umgesetzt. Die landwirtschaftliche Düngepolitik zeichnete sich in den vergangenen Jahren durch eine starke Dynamik aus. Ziel des Projekts RELAS (Abbildung regionaler landwirtschaftlicher Stickstoffflüsse als Basis für die Entwicklung und Optimierung agrarpolitischer Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele) war es, ein Instrumentarium aufzubauen, um kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen von aktuellen Minderungsmaßnahmen, vor allem durch die Novelle der Düngeverordnung (DüV) in 2020, abzuschätzen. Dabei sollten sowohl Minderungserfolge als auch Nebenwirkungen (z. B. Ertragseinbußen) berücksichtigt werden. Für die Modellierung der N-Bilanzüberschüsse und N-Einträge in Grundwasser und Oberflächengewässer/Meere wurde an das Projekt AGRUM-DE (Analyse von Agrar- und Umweltmaßnahmen im Bereich des landwirtschaftlichen Gewässerschutzes vor dem Hintergrund der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland) angeknüpft. Das Projekt AGRUM Deutschland wurde ursprünglich entwickelt, um die aktuelle Nährstoffsituation in der Landwirtschaft deutschlandweit auf regionaler Auflösung abzubilden und den Minderungsbedarf abzuleiten. Der dahinterliegende Modellverbund wurde durch folgende Funktionen erweitert:

  • Datenhaltung in einer Bundesdatenbank
  • Modellierung von Zeitreihen
  • Harmonisierung mit der Klimaberichterstattung
  • Verbesserung der Datengrundlagen Die Modellierung der landnutzungsbedingten Lachgasemissionen wird großskalig mit vereinfachenden empirischen Modellen (GASEM) gerechnet. Für eine räumlich und zeitlich hochaufgelöste Abbildung der C- und N-Flüsse im Boden wurden ergänzend prozessbasierte biogeochemische Modelle eingesetzt, die szenarienfähig sind und sich damit eignen, Minderungsmaßnahmen in Bezug auf den Klima- und Gewässerschutz zu bewerten.

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01.09.2022-31.08.2025

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