Ägyptische Glasgefäße des Neuen Reiches

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Volume

40

Issue

4

Journal

Glastechnische Berichte

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Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft

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Schon im 4. Jahrtausend erschienen in Ägypten die ersten Glasuren. Glas als selbständiges Material läßt sich aber nicht vor der Mitte des 16. Jahrhunderts v. Chr. archäologisch sicher nachweisen. Die Krönung der ägyptischen Glaskunst bilden die ein Jahrhundert später auftretenden fadenverzierten Glasgefäße. Manche Glaswerkstatt ist bekannt geworden. Schriftliche Zeugnisse über die Herstellung der anscheinend über einen Sandkern gearbeiteten Vasen liegen jedoch nicht vor. Möglicherweise wurde der Prozeß geheim gehalten. Glas hatte einen sehr hohen Wert, den nicht zuletzt die Fundstätten in königlichem und sehr reichem Milieu bekunden. Den etwa 60 datierten Gläsern können insbesondere auf Grund ihrer komplizierten Dekors mehr als 260 Gefäße angeschlossen und somit zeitlich näher festgelegt werden. Die Zusammenstellung aller Vasen ergab eine große Mannigfaltigkeit an Mustern, Formen und Farben vor der Wende vom 15. zum 14. Jh. Danach herrscht eine einheitlichere Linie in der ägyptischen Glaskunst bis zu ihrem Ende um 970 v. Chr., so daß sich erstmals Zusammenhänge von sechs großen Herstellerkreisen feststellen lassen.

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CC BY 3.0 DE