Heat2Share - Integration sorptiver Wärmespeicher in eine Biogasanlage für die dezentrale Wärmeversorgung der Ortschaft Barenthin
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Abstract
Die effiziente Speicherung von Wärmeenergie spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Energiewende. Um den Anteil erneuerbarer Energien in Heizsystemen – insbesondere im Gebäudesektor – zu erhöhen, sind innovative Speichertechnologien erforderlich, die eine hohe Energiedichte und geringe Wärmeverluste aufweisen. In städtischen Gebieten, wo der Platz für die lokale Wärmeerzeugung und -speicherung begrenzt ist, besteht ein wachsender Bedarf an kompakten, hocheffizienten thermischen Speichersystemen. Gleichzeitig ermöglichen neue Speicherkonzepte eine flexiblere Nutzung erneuerbarer Energiequellen und eine verbesserte Lastverschiebung im Wärmenetz.
Das Forschungsprojekt Heat2Share verfolgt das Ziel, thermochemische Wärmespeicher auf Basis geschlossener Adsorption weiterzuentwickeln und unter realen Betriebsbedingungen in ein bestehendes Wärmenetz zu integrieren. Der innovative Wärmespeicher ist auf die Betriebsbedingungen angepasst und nutzt ein vielversprechendes Verbundmaterial aus Aktivkohle und Calciumchlorid (CaCl₂). In Abgrenzung zu anderen Speichermaterialien zeichnet sich dieses Komposit durch eine hohe Energiespeicherdichte auch bei niedrigen Temperaturen aus. Das Projekt wurde in der Gemeinde Barenthin (nördlich von Berlin) umgesetzt, wo der Sorptionsspeicher als Bestandteil eines bestehenden Nahwärmenetzes in die Wärmeversorgung integriert wurde.
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