KI-LaSt - Verbundvorhaben: KI-Basierte Strategie zur optimalen Auslegung von additiv gefertigten Gitterstrukturen (Lattice Structures) für Crash Anwendungen; Teilvorhaben: Materialcharakterisierung und Bereitstellung von Trainingsdaten
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Virtuelle Methoden dominieren die moderne Fahrzeugentwicklung. Der große Vorteil gegenüber physikalischen Prototypen liegt vor allem in der Vermeidung von Fehlentwicklung und zeitkritischen Re-Engineering Prozessen bzw. Korrekturschleifen. Die Grundlage in der virtuellen Entwicklung bilden hochkomplexe und detaillierte Simulationsmodelle. Ein Beispiel hierfür sind nichtlineare Crashsimulationen. Additive Manufacturing (kurz: AM) wird in der industriellen Anwendung üblicherweise im Rahmen von Demonstrationsvorhaben, für Bauteile aus der direkten Fertigung oder für Kleinst- und Kleinserien eingesetzt. Der große Vorteil von AM, liegt vor allem in der Möglichkeit sehr gewichtseffiziente und belastungsoptimierte Strukturen zu fertigen, was zu einem interessanten Lösungsansatz zur Erreichung von CO2-Zielen führt. Aus diesem Grund arbeiten nicht nur Fahrzeughersteller intensiv an der Anwendung im Produkt. Eine besondere Stellung nehmen in diesem Kontext sogenannte Gitterstrukturen ein, die zusätzlichen Freiheitsgrade bei der Gestaltung liefern und somit zu noch effizienteren Strukturen führen können. Die Möglichkeiten bei der Ausführung bzw. Gestaltung von Gitterstrukturen erscheinen allerdings nahezu unbegrenzt. Im vorliegenden Bericht werden die Umfänge der DYNAmore am F&E-Projekt KI-Last beschrieben. Diese umfassen im Kern Versuchsumfänge, Auswertungen hierzu und die Erstellung von geeigneten Materialparametersätzen für die numerische Simulation in der Crash-Berechnung.
