GAIA-X 4 moveID - Dezentrale digitale Fahrzeugidentitäten in der hochvernetzten Verkehrsumgebung; Teilvorhaben: Data-Sharing/Datenmanagement für den Use Case "Smart Parking"

Abstract

Eviden konzentrierte sich im Projekt moveID auf die Entwicklung eines dezentralen Daten- und Service-Ökosystems für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge, mit einem Fokus auf intelligente Parkdienste. Zu den wesentlichen Entwicklungen gehörte der sichere und souveräne Austausch von Verkehrsdaten zwischen verschiedenen Akteuren im GAIA-X konformen Mobilitätsdatenraum.

Ein Aspekt des Projekts war die Erstellung einer Ontologie, die als standardisierte Beschreibung der relevanten Daten dient. Diese wurde in Zusammenarbeit mit Partnern wie Materna und WOBCOM entwickelt. Durch die Verwendung von FIWARE Technologien wurde der Datenaustausch über standardisierte Schnittstellen im Datenraumkonnektor realisiert, wodurch die Aggregation und Bereitstellung von Sensordaten effizient erfolgte. Im Rahmen des Smart Parking-Anwendungsfalls wurden Verkehrsdichtesensoren (VDS) genutzt, die mit Echtzeitinformationen die Navigation zu freien Parkplätzen ermöglichten. Für einen Demonstrator wurde ein flexibler Datengenerator entwickelt, der synthetische Daten für das Testszenario erzeugte. Dies ermöglichte es, die Funktionalität unter realistischen Annahmen zu testen.

Ein weiterer bedeutender Fortschritt war die Berücksichtigung der Datenprovenienz, die sicherstellte, dass die Herkunft und Integrität der Daten nachvollziehbar waren. Dies war entscheidend, um Vertrauen in die bereitgestellten Informationen zu schaffen. Die Provenienzinformationen wurden in einem strukturierten Format gemäß einer Ontologie gespeichert, sodass Nutzer den Ursprung der Daten jederzeit nachvollziehen konnten.

Zusammenfassend betrachtet, wurden mit der Entwicklung eines intelligenten Datenraums, der Implementierung von Ontologien, der Verbesserung des Datenaustauschs sowie der Berücksichtigung der Datenprovenienz wesentliche Fortschritte im Bereich der intelligenten Mobilitätslösungen erzielt. Diese Entwicklungen bilden die Grundlage für die effiziente Verwaltung von Mobilitätsdaten und -lösungen, was letztlich zu einer verbesserten Nutzererfahrung und einer höheren Effizienz im urbanen Verkehr führt.


In the moveID project, Eviden concentrated on developing a decentralised data and service ecosystem for automated and connected vehicles, with a focus on intelligent parking services. One of the key developments was the secure and sovereign exchange of traffic data between various players in the GAIA-X-compliant mobility data space.

One aspect of the project was the creation of an ontology that serves as a standardised description of the relevant data. This was developed in collaboration with partners such as Materna and WOBCOM. Using FIWARE technologies, data exchange was implemented via standardised interfaces in the data space connector, enabling the efficient aggregation and provision of sensor data. As part of the smart parking use case, traffic density sensors (VDS) were used to provide real-time information to enable navigation to available parking spaces. A flexible data generator was developed for a demonstrator, which generated synthetic data for the test scenario. This made it possible to test the functionality under realistic assumptions.

Another significant advance was the consideration of data provenance, which ensured that the origin and integrity of the data were traceable. This was crucial in order to build trust in the information provided. The provenance information was stored in a structured format according to an ontology so that users could trace the origin of the data at any time.

In summary, significant progress has been made in the field of intelligent mobility solutions with the development of an intelligent data space, the implementation of ontologies, the improvement of data exchange and the consideration of data provenance. These developments form the basis for the efficient management of mobility data and solutions, ultimately leading to an improved user experience and greater efficiency in urban transport.

Description

Keywords

License

Creative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany