Cardiac myosin-binding protein C in comparison to highly sensitive troponin I and B-type natriuretic peptide to identify an obstructive coronary artery disease in stable patients
Date
Authors
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Link to publishers version
Abstract
Bei Patienten mit V.a. stabile koronare Herzkrankheit wird eine Risikostratifizierung mittels nicht-invasiv bestimmter Vortestwahrscheinlichkeit empfohlen. Mit diesem Ansatz kann jedoch eine relevante Anzahl von Fällen übersehen werden. Die Nutzung von einfach zugänglichen und mit niedrigem Risiko verbundenen Screening-Tools beispielsweise im Blut bestimmbaren Biomarkern, ist wünschenswert, um eine individuelle Risikoabschätzun zu ermöglichen. Kardiales Myosin-bindendes Protein C (MYBPC3) hat bereits Potential gezeigt, die Frühdiagnose der akuten Myokardischämie über die etablierte kardiale Troponinbestimmung hinaus zu verbessern. Ziel des Projektes war es, den diagnostischen Wert von MABPC3 hinsichtlich des Vorliegens einer relevanten koronaren Obsruktion bei stabilen Patienten im Vergleich zu etablierten Biomarkern zu untersuchen. Basierend auf 1000 Patienten mit Verdacht auf ein chronisches Koronarsyndrom sowie 500 Patienten einer unabhängigen Validierungskohorte wurden die etablierten Vergleichsbiomarker bestimmt. Für MYBPC3 wurde ein Assay etabliert. Hiermit konnten die im Vergleich zu einer akuten ischämischen Situation niedrigeren Konzentrationen an MYBPC3 in der Zirkulation, im Kontext der etablierten Biomarker nicht mit einer ausreichenden Genauigkeit bestimmt werden, um eine klinische Aussage zu erlauben. Weitere Optimierungen der Bestimmung von MYBPC3 sind notwendig, um eine valide Messung in stabilen Patienten zu ermöglichen. Mit der Verfügbarkeit entsprechender sensitiver Bestimmungstechnlogie hat MYBPC3 das Poential, neben klinisch etablierten Biomarkern wie den hochsensitiven Troponinen die nicht-invasive klinische Riskostratifizierung zu unterstützen.
