Verbundprojekt: Agile Produktionssysteme und modulare Produktbaukästen für elektrische Traktionsmotoren (Agi-loDrive2); Teilvorhaben: Flexible und skalierbare Einbring-, Twist- und Imprägnierprozesse für die Produktion elektrischer Traktionsmotoren - Förderrahmen: "Zukunftsinvestitionen Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie" in der Förderrichtlinie "Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Abstract

Die erfolgreiche Produktion bei unsicheren Stückzahlentwicklungen bedingt neben einer hohen Anlagenflexibilität zur Umstellung auf unterschiedliche Produkttypen einen in der Kapazität skalierten Hochlauf, um effizient und ökonomisch vollständige Prozessketten mit hohem Qualitäts- und Reproduzierbarkeitsniveau installieren zu können. In diesem Zusammenhang strebte Gehring im Rahmen von AgiloDrive2 die Erarbeitung neuartiger Produktionstechnik für das Setzen und Einbringen von Hairpins, für deren Aufweiten und Twisten sowie für die Träufelimprägnierung von Statoren mit Flachdraht-Wicklung an. Hierfür war die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern unentbehrlich, um den multidisziplinäre Lösungsansatz der Entwicklung und Implementierung eines agilen Produkt- und Produktionsbaukastens für elektrische Traktionsmotoren zu erarbeiten. Nach Abschluss des Vorhabens konnte Gehring, das erworbene Know-how über die drei Prozesse kurzfristig für die Abwicklung neuer Entwicklungsprojekte an den deutschen Unternehmensstandorten zu nutzen und damit in die direkte Anwendung zu transferieren. Zudem ist es Gehring gelungen durch die Zusammenarbeit im Forschungsvorhaben bereits projektbegleitend die neuen und bestehenden Partnerschaften für zukünftige Kooperationen zu etablieren und zu vertiefen. Darüber hinaus kann Gehring das bestehende Produktportfolio auf Basis der Ergebnisse des Vorhabens mittelfristig hin zu Turnkey-Lösungen und Fertigungslinien sowie der Maschinenfertigung und dem Musterbau für die Elektromotorenfertigung weiterentwickeln und damit neue Märkte erschließen zu können. Zudem ist davon auszugehen, dass auf Grundlage von AgiloDrive2 mittelfristig innovativ Lösungsansätze in mögliche Zukunftsmärkte für elektrische Traktionsmotoren, wie z. B. die Luft- und Raumfahrttechnik übertragen werden können. Langfristig werden die Ergebnisse des Forschungsvorhabens dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Automobil- und Maschinenbaustandortes Deutschland im internationalen Vergleich nachhaltig zu steigern.

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