Gesamtabschlussbericht zum Projekt: „Intelligente Digitalisierung der Energieversorgung zur Optimierung des Netzbetriebs und zur Erhöhung der Akzeptanz“ - IDiNA
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Das Projekt IDiNA zielte auf die intelligente Digitalisierung der Energieversorgung zur Optimierung des Netzbetriebs und zur Erhöhung der Akzeptanz neuer Technologien. Im Fokus standen die Entwicklung einer Validierungsplattform für Netzbetriebsführung, die Integration von Smart-Meter-Daten zur präziseren Lastprognose sowie die Untersuchung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Datennutzung. Wissenschaftlich wurden Methoden zur Netzzustandsschätzung und Flexibilitätsbewertung weiterentwickelt. Die Analyse zeigte, dass datenbasierte Netzsteuerung die Netzstabilität erhöht und wirtschaftliche Potenziale für neue Geschäftsmodelle, insbesondere im Flexibilitätsmarkt und Smart-Grid-Sektor, eröffnet. Gleichzeitig wurden IT-Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzkonzepte erforscht, um eine rechtssichere Umsetzung digitaler Energiedienste zu ermöglichen. Für die wirtschaftliche Anschlussfähigkeit bietet die Validierungsplattform Potenzial als „Validation-as-a-Service“-Modell. Die Erkenntnisse können in Smart-City-Konzepte integriert und für zukünftige Digitalisierungsprojekte genutzt werden. Die weitere Forschung sollte sich auf KI-gestützte Netzoptimierung, die wirtschaftliche Nutzung von Flexibilitätsoptionen und Strategien zur Akzeptanzsteigerung konzentrieren. Das Projekt zeigt, dass die Digitalisierung der Energiewende entscheidende technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen adressiert und durch innovative Ansätze erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung und nachhaltigen Netzführung bietet.
