(RecTecKA) - Recycling von Technologiemetallen aus dem Rückbau kerntechnischer Anlagen unter Berücksichtigung strahlenschutzrechtlicher Vorgaben

dc.contributor.authorSpieth-Achtnich, Angelika
dc.contributor.authorBuchert, Matthias
dc.contributor.authorMayer, Felix
dc.contributor.authorSchön-Blume, Nino
dc.contributor.authorUstohalova, Veronika
dc.contributor.authorPistner, Christoph
dc.contributor.authorClaus, Manuel
dc.contributor.authorSchütz, Julia
dc.contributor.authorWille, Kevin
dc.contributor.authorKranz, Stephan
dc.contributor.authorEtges, Rolf
dc.contributor.authorLuh, Julius
dc.contributor.authorGoldmann, Daniel
dc.date.accessioned2025-10-15T11:51:27Z
dc.date.available2025-10-15T11:51:27Z
dc.date.issued2024-10-22
dc.description.abstractAm Standort Philippsburg mit den beiden Kernkraftwerken Philippsburg Block 1 und Block 2 werden derzeit Stilllegungs- sowie Rückbautätigkeiten intensiv vorbereitet oder sind bereits im Gange. An diesem Standort wird ein angewandtes Forschungsprojekt durchgeführt, das die Erhebung von Recyclingpotentialen von Technologiemetallen und die Verbesserung der Recyclingpraxis dieser Metalle und Legierungen unter Berücksichtigung der strahlenschutzrechtlichen Freigabe zum Ziel hat. Hauptaugenmerk ist dabei zunächst die Identifikation bzw. die Vorauswahl besonders interessanter Anlagenteile und Komponenten, die im Verlauf des Forschungsvorhabens näher untersucht werden sollen. Von Interesse sind gemäß den förderpolitischen Zielen des BMBF zum Recycling von wertvollen Metallen hierbei Anlagenteile, in denen aggressive Medien verwendet werden, hohe Drücke und Temperaturen herrschen sowie Mess- und Regelstrecken, Stromleitungen und Komponenten zur Stromumwandlung. Zur Datenerhebung werden Interviews auf der technischen Bearbeitungsebene des Kernkraftwerksbetreibers durchgeführt. Es soll im Weiteren davon ausgegangen werden, dass das zukünftige industrielle Recyclingverfahren im Anschluss an das behördliche Freigabeverfahren nach Strahlenschutzverordnung angeschlossen wird. Die Aufteilung in Bereiche im strahlenschutzrechtlichen Kontext ist aber aus diesen beiden Modellanlagen generalisierbar, was nicht zuletzt das Upscaling der Projektergebnisse ermöglicht. Es folgen im weiteren Projektablauf die Erhebung der stofflichen Zusammensetzung und eine Erhebung des Inventars an wertvollen Technologiemetallen wie z.B. Kobalt, Zinn, Silber, Palladium, Gold und Rhodium. Es werden umfassende Demontagestudien und Untersuchungen zur mechanischen Aufbereitung von strahlenschutzrechtlich freigegebenen Komponenten durchgeführt, die eine technologische Weiterentwicklung der bestehenden Recyclingpraxis darstellt. Ein wichtiges Projektergebnis wird die Zusammenstellung der Verwertungswege der Materialgruppen sein, die relevante Speziallegierungen und Technologiemetalle enthalten. Dazu gehören die Bestimmung realistischer End-of-Life Recyclingpotenziale und eine Einteilung in verwertbare Materialgruppen. Dieses Ergebnis stellt einen Fortschritt des Standes der Wissenschaft dar, da solche Untersuchungen bislang nicht stattgefunden haben. In enger Abstimmung mit allen beteiligten Partnern wird für alle betrachteten Anlagenteile eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die Kosten und Erlöse gegenüberstellt, durchgeführt. Zur Akzeptanz der Projektergebnisse werden zusätzliche radiologische Betrachtungen im Zusammenhang mit der Freigabe durchgeführt. Nicht zuletzt die vollständige Ökobilanzierung rückt das Forschungsergebnis in einen ökologischen und gesellschaftlichen Gesamtkontext. Dies ist wesentlich, da abschließend eine Abschätzung des ökologischen und ökonomischen Potenzials der Verwertung von Technologiemetallen aus dem Rückbau von KKW in Deutschland vorgesehen ist.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/24669
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/23686
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationÖko-Institut e.V.
dc.relation.affiliationELECTROCYCLING GmbH
dc.relation.affiliationEnBW Kernkraft GmbH
dc.relation.affiliationTechnische Universität Clausthal, Institut für Aufbereitung, Recycling und Kreislaufwirtschaftssysteme
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600
dc.title(RecTecKA) - Recycling von Technologiemetallen aus dem Rückbau kerntechnischer Anlagen unter Berücksichtigung strahlenschutzrechtlicher Vorgabenger
dc.title.alternative(RecTecKA) - Recycling of technology metals from the dismantling of nuclear facilities, taking into account radiation protection regulationseng
dc.typeReport
dcterms.extent234 Seiten
dtf.duration01.05.2021 bis 30.04.2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program15S9428A
dtf.funding.program15S9428B
dtf.funding.program15S9428C
dtf.funding.program15S9428D
dtf.funding.verbundnummer01233773
tib.accessRightsopenAccess

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