CaraSafe - Entwicklung eines crashsicheren Leichtbaufahrzeugaufbaus für Reisemobile; Ap 3 Technologieentwicklung für crashoptimierte Profilstrukturen aus Faserverbundstrukturen
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Abstract
Der Markt für Reisemobile verzeichnet ein starkes Wachstum. Allerdings wurde, entgegen den hohen Anforderungen bei PkW, der Insassenschutz in dieser Branche bisher kaum umgesetzt. Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines skalierbaren und leichtbaugerechten Fahrzeugaufbaus mit einer deutlich erhöhten Crash-Sicherheit für Reisemobile bei gleichbleibender Fahrzeugmasse. Zur wirtschaftlichen Herstellung des in bestehende Fahrzeuge integrierbaren Crashmoduls sind angepasste Leichtbauweisen, Fertigungsverfahren und Materialkombinationen aus Faserkunststoffverbunden zu entwickeln. Die Validierung des neuartigen Crashkonzepts erfolgt an Demonstratorfahrzeugen mittels Crashtest. Die weiterhin stark ansteigenden Zulassungszahlen von Reisemobilen erfordern zwingend die Erforschung, Entwicklung und Markteinführung wirtschaftlicher und praxistauglicher Crashstrukturen zur signifikanten Steigerung des Insassenschutzes. Die Lätzsch GmbH möchte hierzu einen Beitrag leisten, weshalb sie im Zuge des Forschungsprojektes „CaraSafe“ an crashoptimierten Profilen forschte, die im Pultrusionsverfahren hergestellt werden sollen. Ziel war es zum Einen fundierte Erkenntnisse über die Herstellung von Profilen zu gewinnen, die für die Ausnahme hoher Kräfte ausgelegt sind. Im speziellen wurde die Verarbeitung von Faserbändern mit multidirektionaler Faseranordnung untersucht. Hierbei ist es der Lätzsch GmbH gelungen ihren Kenntnisstand deutlich zu erweitern, so dass sie ab sofort in der Lage ist Pultrusionsprofile unterschiedlichster Querschnittsgeometrien mit annähernd beliebiger Faserausrichtung herzustellen. Zum Anderen sollten die die neugewonnen Kenntnisse auf den konkreten Anwendungsfall der Auslegung von Reisemobilen angewendet und in diesem Zuge Crashprofile gefertigt werden, die in einem Demonstratorfahrzeug verbaut werden sollen. Dieses Ziel konnte auf Grund von zeitlichen Verzögerungen nicht mehr realisiert werden, weshalb hierzu noch weiterer Forschungsbedarf besteht, der bspw. In einem Folgeprojekt erarbeitet werden kann.
