Verbundprojekt: Zukunftsszenarien für den Verbraucherschutz auf Basis von Qualitäts- und Sicherheitsinformationen von Lebensmitteln, innovativen Messmethoden und KI - Zukunftslabor 2030; Teilprojekt E
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Die Universität Bayreuth war einer von insgesamt neun Partnern im Verbundprojekt „Zukunftslabor 2030“, Laufzeit 15. Oktober 2021 - 14. Mai 2025, das im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wurde. Gesamtziel war, Grundlagen für eine kontinuierliche Prognose der Lebensmittelqualität und -sicherheit zu entwickeln, und somit Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Konkret sollten im Projekt mit Hilfe innovativer und etablierter analytischer Verfahren Daten erzeugt und unter Einsatz von KI ausgewertet und zu einem Digitalen Zwilling (DZ) des Lebensmittels verarbeitet werden. Auf Basis von innovativen Technologien der Lieferkettenüberwachung und von Messdaten z.B. von spektroskopischen Schnellmethoden soll der DZ dann vor Ort Vorhersagen zum Ist-Zustand des Lebensmittels in Echtzeit liefern. Die Machbarkeit dieser Herangehensweise wurde am Modell von leicht verderblichem Schweinehackfleisch geprüft, dessen Veränderungen bei gekühlter Lagerung untersucht wurde. Im Projekt hat die Universität Bayreuth am Lehrstuhl für Bioanalytik und Lebensmittelanalytik spektroskopische Schnellmethoden (Fluoreszenz, VIS/NIR und Raman) zum produktbegleitenden Qualitätsmonitoring eingesetzt und die Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht (FLMR) Zukunftsszenarien für die Anwendung des DZ entwickelt und rechtlich bewertet.
