QueB 2 - Qualität entwickeln mit und durch Bewegung; Entwicklung von Kitas zu einem gesundheitsförderlichen Setting durch ein prozessorientiertes Zertifizierungsverfahren

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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In den vergangenen Jahren sind verschiedene Anstrengungen unternommen worden, um das kritisierte Qualitätsniveau von deutschen Kindertagesstätten zu steigern. Die gegenwärtige Diskussion in den Erziehungswissenschaften dreht sich nach wie vor um die Frage, was genau unter guter Qualität in Kitas zu verstehen ist und v.a. mit welchen Strategien diese weiterentwickelt werden kann. Aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht kann durch eine ganzheitliche und partizipative Setting-Entwicklung ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Optimierung von Verwirklichungschancen für einen gesunden Lebensstil von Kindern und Erwachsenen. Das Forschungsprojekt QueB 2 in ein Teilprojekt des Forschungsverbundes Capital4Health (C4H). Das Gesamtziel von C4H war es, Capabilities für einen aktiven Lebensstil bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu entwickeln und zu erforschen. QueB 2 beschäftigte sich mit der Frage, wie Kitas dabei unterstützt werden können, ihre Einrichtung so zu entwickeln, dass sowohl die Kinder als auch die pädagogischen Fachkräfte ihre Handlungsmöglichkeiten für einen aktiven Lebensstil nachhaltig erweitern können. Der Fokus von QueB 2 lag auf der Verbreiterung und nachhaltigen Implementierung der QueB-Intervention (siehe erste Projektphase): Die erfolgreichen Bestandteile der QueB-Intervention sollten mithilfe eines Multiplikator:innen- und eines Peer-to-Peer-Ansatzes weiteren Kindertagesstätten in der Modellregion zugänglich gemacht und dadurch die Qualität der Bewegungsförderung in Kindertagesstätten nachhaltig gesteigert werden. Des Weiteren wurde die Vernetzung Kita relevanter kommunaler Stakeholder initiiert und für die nachhaltige Implementierung der QueB-Intervention in ein Re-Zertifizierungs-Verfahren integriert. Die Handlungsmöglichkeiten zur Förderung von Bewegung und Gesundheit haben sich erweitert. Die pädagogischen Fachkräfte sind befähigt, die Qualität der Kitas durch Organisationsentwicklung weiter auszubauen. Die Kitas haben sich im Sinne eines gesundheits- und vor allem bewegungsförderlichen Settings verändert. Die körperliche Aktivität der Kinder und der pädagogischen Fachkräfte hat sich erhöht. Es liegen ein prozessorientiertes Zertifizierungsverfahren sowie Self Assessment-Instrumente vor. Darüber hinaus gibt es Materialien, die in der Ausbildung von pädagogischen Fachkräften eingesetzt werden können. Ein Netzwerk „Bewegte Kitas“ ist entstanden, das aus den QueBEinrichtungen, Lehrkäften der Fachakademien sowie Gesundheitsregionenplus bestehen. Ein Prüfungsgremium für die Re-Zertifizierung ist entstanden, das von den Lehrkräften der Fachakademien sowie Gesundheitsregionenplus koordiniert wird. Das Netzwerk aus Kitas, Lehrkräften und Verantwortlichen aus den Kommunen kann auch zukünftig genutzt werden. Dadurch sind die Voraussetzungen für die Fortführung der Re-Zertifizierung gegeben. Datei-Upload durch TIB

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