Landesweites Verbundprojekt „LEHREN in M-V“ LEHRer*innenbildung reformierEN in M-V
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Hannover : Technische Informationsbibliothek
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Abstract
- Derzeitiger Stand von Wissenschaft und Technik: Da alle Einzelmaßnahmen des Verbundes unterschiedliche wissenschaftliche Ausgangspunkte nutzen, ist der jeweils konkrete Stand von Wissenschaft und Technik dem Abschlussbericht zu entnehmen.
- Begründung/Zielsetzung der Untersuchung: Die übergreifenden Fragestellungen und Ziele des Verbundantrages galten sowohl für den gesamten Verbund, für die vier Projektstandorte als auch für alle Projektmaßnahmen. Auf der Grundlage der Ergebnisse der ersten Förderphase des Verbundprojektes, haben sich die Mitglieder und das Direktorium des landesweiten Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) mit allen an der Lehrerinnenbildung beteiligten Hochschulen des Landes M-V darauf verständigt, die Qualitätsverbesserung des Praxisbezuges einerseits sowie die Orientierung der Lehrerinnenbildung an den Anforderungen der Heterogenität und Inklusion andererseits als zentrale Handlungsfelder auszuwählen. Die Ziele der Einzelmaßnahmen sind dem Abschlussbericht zu entnehmen.
- Methode: Da alle Einzelmaßnahmen des Verbundes unterschiedliche Methoden nutzen, ist der jeweils konkrete Stand dem Abschlussbericht zu entnehmen.
- Ergebnis Standort Hochschule Neubrandenburg: Antragsschwerpunkt Qualitätsverbesserung des Praxisbezuges Ziel war u.a. der Aufbau eines Praxisnetzwerks und die Kooperation mit den beruflichen Schulen und berufsausbildenden Trägern für Gesundheits- und Sozialberufe in M-V. Es ist gelungen, mehrere Berufsschulen für die Inklusionswirkstatt zu begeistern und als Kooperationspartner für das Projekt einzubinden. Die Fachkräfte besuchten Fortbildungen an der Hochschule Neubrandenburg bzw. nahmen InHouseangebote in den Schulen wahr, um inklusionsorientierten Unterricht zu erfahren. Die Angebote der Inklusionswirkstatt nutzten Lehr-kräfte von Berufsschulen aus Greifswald, Stralsund und Neubrandenburg. Je nach Bedarf der Schulen wurden verschiedene Angebote zum Thema Inklusion und Organisationsentwicklung entwickelt und erprobt. Die Orientierung an der Theorie der organisationalen Kompetenz vermittelte sowohl den Lehrkräften an den Berufsschulen als auch den Lehrenden an der Hochschule Neubrandenburg, im Rahmen von Weiterbildungen und Lehre, innovative Problemlösungsstrategien in Hinblick auf die Herausforderungen auf dem Weg zur inklusiven Schule. Zudem nutzten Schulen des Landes M-V die Angebote der Inklusionswirkstatt-MV vor Ort, um sich über Alterssimulation, gruppendynamische Inklusionsprozesse und Lehrmethoden zu informieren und praxisnah neue Methoden auszuprobieren. Der rege Zuspruch zeigt den hohen Bedarf der berufsbildenden Schulen und Einrichtungen an Informationen und Lehr-/Lernformaten zum Thema Inklusion. Darüber hinaus ermöglichten die entstandenen Kooperationen zwischen der Hochschule und den berufsbildenden Schulen im Land die Verbesserung der Theorie-Praxis-Verzahnung. Ein weiteres Ziel dieses Vorhabenschwerpunktes am Standort Neubrandenburg war die Begleitung der reflexiven Praxisphasen in den jeweiligen Praxismodulen der beiden Berufspädagogikstudiengänge. Diese dienten der Ergänzung des grundständigen berufspädagogischen Bachelorstudiums und beinhalten eine berufspädagogische und eine berufsfeldorientierte Praxisphase. Beide Praxisphasen wurden im Rahmen des Projektvorhabens durch Lehrveranstaltungen zum Thema Inklusion vorbereitet, evaluiert und reflektiert. Antragsschwerpunkt Orientierung der Lehrer*innenbildung an den Anforderungen der Heterogenität und Inklusion Ziel der Maßnahmen war es, die Kompetenzen und Einstellungen der Studierenden im Hinblick auf eine inklusive Lehr- und Lerngestaltung zu fördern, die Heterogenität der Auszubildenden, denen die Studierenden in ihrer Praxis begegnen werden, als willkommene Vielfalt zu verstehen und sich in der Folge an den individuellen Bedürfnissen jeder einzelnen Person zu orientieren. Die Hochschule Neubrandenburg griff diesbzgl. bereits auf Erfahrungen im Kontext einer inklusiven Lehrgestaltung und Beratung zurück. So war die Inklusionswirkstatt-MV, kurz „InklusiV“ bereits in der ersten Förderphase des Verbundprojektes entstanden und wurde ab 2019 weiter ausgebaut. Dies beinhaltet eine Sammlung verschiedener Medien, Übungshilfen, Materialien zur praxisnahen Gestaltung von inklusionsorientierten Lehr-/ Lernsettings und zur Beratung von Organisationen, Teams und Einzelpersonen. Das Projekt setzte in der inhaltlichen Lehre einzelner Module im Studienablauf an, in denen das Thema Inklusion eine besondere Relevanz erhält. Dabei richtete sich der Inhalt der Lehre nicht nur auf die Zielgruppe der Studierenden, die mit einer Behinderung leben, sondern auch auf den inklusiven Gedanken als Haltung und persönliche Einstellung gegenüber Verschiedenheit und Vielfalt von Menschen. Von Beginn an wurden die Angebote der Inklusionswirkstatt für verschiedene Lehrveranstaltungen an der Hochschule genutzt. Neue Lehr-Lernkonzepte wurden entwickelt und erprobt. Das Thema Inklusion wurde zunehmend fester Bestandteil in den Modulplänen der Fachbereiche Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung und Gesundheit, Pflege, Management und 2021 auch in den berufspädagogischen Studiengängen curricular verankert. Die Angebote des Projektes wurden durchgehend von Dozierenden der Hochschule genutzt. Zum einen wurde der Medien- und Methodenpool zur Unterstützung der Hochschullehre in Anspruch genommen, zum anderen wurden die Mitarbeitenden auch aktiv in Lehrveranstaltungen einbezogen, um inklusive Methoden zu vermitteln. Daneben wurden Weiterbildungsangebote für Lehrverantwortliche abgehalten, die multimediale Möglichkeiten für inklusive Lehrgestaltung thematisierten.
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- Current state of the art: The current state of the art should be taken from the final report, because all sites of the research cluster have undertaken different measures.
- Rationales and aims: The research questions and aims of the original research cluster proposal apply to the whole cluster, the four sites, and the single projects within each project site. The main aims were defined based on the results of the first phase of the project LEHREN in M-V, such as teacher education should be oriented at the ideal of inclusion, or that the university teacher program should adopt more practical training in its curricula. On that basis, the original proposal was written, and goals were aligned. The aims of the single projects can be reviewed in the final report.
- Method: The approaches and methodology should be taken from the final report, because all sites of the research cluster have undertaken different measures.
- Results University of Applied Sciences Neubrandenburg: The goal was to establish a network and to cooperate with vocational schools and vocational training providers for health and social professions in M-V. It was possible to involve several vocational schools as cooperation partners in the realization of this project. The teachers attended training courses at the University of Applied Sciences in Neubrandenburg or took advantage of in-house offers to experience inclusive-orientated lessons. Depending on the needs of the schools, various offers on the subject of inclusion and organizational development were developed and tested. The orientation towards the concept of organizational competences provided the participants with innovative problem-solving strategies in the context of the challenges for inclusion in the school system. Another goal of this project at the University of Applied Science Neubrandenburg was to support the reflective practical phases of the two vocational education courses. These were part of the bachelor degree and include a vocational pedagogical and field-oriented practical phase. Both practical phases were prepared, evaluated and reflected through different courses on the subject of inclusion The aim of the single project “orientation of teacher education towards the requirement of heterogeneity and inclusion”, was to strengthen the skills and attitudes of the students towards the inclusive teaching and support an understanding of heterogeneity as normality and to orientate on the individual needs of each individual person. As part of the project, the “Inklusionswirkstatt M-V” short “InklusiV”, was constructed and further developed. It includes a collection of various media, exercises, materials for the practical design of inclusion-oriented Teaching and leraning setting. The offers of the “Inklusionswirkstatt M-V” were used for various courses/classes at the university. New learning concepts have been developed and tested. The topic of inclusion became an integral part of the modul plans of the department of social work and ecucation.
- Conclusions and practical implications: Application of results mainly in the study programmes and in the creation of best-practice examples. Further information should be taken from the final report.
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