Modellregion, Phase 1, Bio4MatPro - BL1-7: EBRA - Entwicklung von Einweggeschirr mit biobasierten Beschichtungen aus regionalen Agrarreststoffströmen der Lebensmittelindustrie
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Abstract
Das Verbundprojekt EBRA wurde im Rahmen des BoostLab 1-7 des Kompetenzzentrums Bio4MatPro initiiert. Ziel des Projekts war die Nutzung regional verfügbarer pflanzlicher Reststoffe aus der Lebensmittelproduktion zur Entwicklung funktionaler und lebensmittelsicherer Materialien für ökologische Einwegprodukte. Anlass hierfür sind das zunehmende Verbot konventioneller Einwegkunststoffe sowie der Bedarf an nachhaltigen Alternativen für Anwendungen, in denen Mehrwegsysteme nur eingeschränkt umsetzbar sind. Die Aufgabenverteilung erfolgte entsprechend der jeweiligen Kompetenzen der Projektpartner. Die Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG stellte biogene Rohstoffe, insbesondere Zuckerrübenschnitzel, bereit und bewertete deren Eignung als Ausgangsmaterial. Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI entwickelte geeignete Werkstoffformulierungen und prüfte diese hinsichtlich Verarbeitbarkeit, Formgebung und biologischer Abbaubarkeit für den Einsatz in Einweggeschirr. Der Lehrstuhl für Biotechnologie der RWTH Aachen untersuchte biotechnologische, proteinbasierte Beschichtungsansätze zur Verbesserung der Beständigkeit der Produkte gegenüber Lebensmitteln und mechanischer Beanspruchung. Übergeordnetes Ziel war die Entwicklung eines ganzheitlichen und potenziell wirtschaftlich skalierbaren Ansatzes auf Basis unveränderter Naturpolymere, der mit bestehenden Produktionslinien kompatibel ist und zur Umsetzung der deutschen Bioökonomiestrategie sowie zur Markteinführung nachhaltiger Einweglösungen beiträgt.
