Über die Schichtstruktur des Tafelglases und ihre Störungen

dc.bibliographicCitation.firstPage475
dc.bibliographicCitation.journalTitleGlastechnische Berichte
dc.bibliographicCitation.lastPage488
dc.bibliographicCitation.volume41
dc.contributor.authorGoerk, Herbert
dc.date.accessioned2024-09-05T14:02:14Z
dc.date.available2024-09-05T14:02:14Z
dc.date.issued1968
dc.description.abstractAn der Bildung der bekannten Schichtstruktur des Tafelglases sind die Glasströmungen in der Schmelzwanne maßgeblich beteiligt. Geradlinig und parallel verlaufende inhomogene Schichten sind auch dann noch nicht Anlaß zu Sichtverzerrungen und optischen Effekten im Schattenbild der Glastafel, wenn sie zahlreich und von unterschiedlicher Dicke sind und ihre chemische Zusammensetzung beträchtlich von der des Grundglases abweicht. Störungen des geradlinigen und parallelen Verlaufes der Schichten, sogenannte Schichtstörungen, verursachen Sichtverzerrungen und optische Effekte durch Deformation der Oberfläche. Das Auftreten von Schichtstörungen wurde an drei Fourcault-Tafelglas-Ziehanlagen in zwei Untersuchungen während 100 bzw. 20 Arbeitstagen erfaßt. Für die konkreten technologischen Bedingungen während der Untersuchung zeigte sich ein dominierendes Auftreten nur einer, als „kurze eingeschobene Schichten" bezeichneten Art von Schichtstörungen. Sie traten bevorzugt an der der zuströmenden Glasmasse entgegengesetzten Seite des Glasbandes, der sogenannten „kalten Seite", auf. Diese Befunde galten für die untersuchten Ziehanlagen und Ziehmaschinen in unterschiedlichem Maße. Das durchschnittliche Auftreten von Schichtstörungen je 1 m Glasbandbreite wurde für die untersuchten Ziehanlagen und die einzelnen Ziehmaschinen quantitativ ausgewertet. Die Randmaschinen erwiesen sich als anfälliger. Hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung ergab sich für eine Vielzahl von „kurzen eingeschobenen Schichten" von den Ziehanlagen I und II eine SiO2-Anreicherung, für die Ziehanlage III zu zwei Dritteln eine SiO2-Anreicherung und zu einem Drittel eine Al2O3-Anreicherung. Die Ergebnisse und Schlußfolgerungen haben nur für die untersuchten Wannen und die während der Untersuchung herrschenden technologischen Bedingungen Gültigkeit, dürften aber doch als beispielhaft anzusehen sein.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/15720
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/14742
dc.language.isoger
dc.publisherOffenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
dc.relation.issn0017-1085
dc.rights.licenseCC BY 3.0 DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subject.ddc660
dc.titleÜber die Schichtstruktur des Tafelglases und ihre Störungenger
dc.typeArticle
dc.typeText
tib.accessRightsopenAccess
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