3D-i-Allgemeintoleranzen - 3D-Modellierung mit impliziten Allgemeintoleranzen in Anlehnung an DIN ISO 2768-1/2, bzw. DIN 2769 zur Weiterentwicklung der ISO 22081
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3D-i-Allgemeintoleranzen ist ein von der Siemens AG geführtes Verbundprojekt, das mit der Siemens Energy Global GmbH & Co. KG sowie der wissenschaftlichen Einrichtung TU Dresden einen Normentwurf ausgearbeitet hat. Dieser wird die Ablösung von technischen Zeichnungen in der Produktion durch digitale 3D-Modelle unterstützen. Ein Baustein dazu ist die Entwicklung einer Methode zur Spezifikation von impliziten Allgemeintoleranzen in 3D-Modellen innerhalb des GPS. Damit wird die Fortentwicklung der etablierten Methoden zur Allgemeintolerierung in Zeichnungen nach der obsoleten Normreihe 2768 angestrebt. Der erarbeitete Normentwurf (Neufassung von DIN 2769) erweitert und ergänzt die Tabellen mit Toleranzwerten, präzisiert Regeln zur Festlegung der Toleranzwerte und stellt neue Konzepte für die Allgemeintolerierung dar. Die Neuerungen umfassen ein Verfahren zur Festlegung der allgemeinen Flächenprofiltoleranz, eine allgemeine Positionstoleranz für abgeleitete Geometrieelemente und die mögliche Kombination individueller und allgemeiner Spezifikationen. Ausgehend von den Grundsätzen nach DIN EN ISO 22081 werden die Möglichkeiten einer GPS-konformen allgemeinen Spezifikation wesentlich präzisiert und erweitert.
