Verbundprojekt: "AI-assisted Technology Transfer"; Akronym: AITT

Abstract

Das AITT-Konsortium verknüpfte digitales Engineering, Künstliche Intelligenz sowie additive und konventionelle Fertigungsverfahren, um die Produktentwicklung für den Mittelstand effizienter, kostengünstiger und emissionsärmer zu gestalten. Es formalisierte Anforderungen, schuf eine homogene Datenbasis und überführte KI-Methoden von der Forschung in ein anwendbares Expertensystem für Spritzguss und 3D-Druck. 3RS leitete das Vorhaben und stellte als Systemintegrator die Plattform bereit, die als zentraler Digitaler Zwilling Engineering-, Produktions- und Analysedaten vernetzte und Sensordatenströme synchronisierte. Das KIT erforschte KI-Modelle wie Vision Transformers zur bildbasierten Fehlererkennung im 3D-Druck und entwickelte Methoden zur Null-Fehler-Produktion sowie statistische Analysen, die das fundamentale Prozessverhalten bei Rezyklatbeimischung im Spritzguss offenlegten. Die Knowtion GmbH verantwortete die technische Infrastruktur mittels einer containerisierten Multi-User-Umgebung und wies nach, dass sich Druckfehler auch rein über mechanische Sensordaten und Leistungsmetriken mittels Random-Forest-Algorithmen präzise und kosteneffizient detektieren lassen. Hauraton überführte die Technologien in die industrielle Praxis: Durch den Einsatz Bayes’scher Optimierung wurden Anlaufzeiten von sechs auf zwei Tage verkürzt und der Ausschuss um über 60 % gesenkt, während ein neues Berechnungstool bereits in der Konzeptphase Transparenz über Kosten und CO2-Werte schuf.

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