Systematische Analyse der Entwicklungen von EMP-Werkzeugen mit Bedrohungs- und Entwicklungspotenzial aus Sicht der Sicherung

Abschlussbericht

dc.bibliographicCitation.seriesTitleGRS ; 774
dc.contributor.authorGehrke, Marco
dc.date.accessioned2025-09-12T07:19:10Z
dc.date.available2025-09-12T07:19:10Z
dc.date.issued2024-07
dc.description.abstractDer Betrieb von kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen mit Kernbrennstoffen erfordert einen Schutz gegen Störmaßnamen oder sonstige Einwirkungen Dritter (SEWD). Im Rahmen technischer Entwicklungen und sich verändernder Bedrohungslagen sind die Schutzmaßnahmen aller Anlagen und Einrichtungen entsprechend anzupassen. In den letzten Jahren ist die Bedrohung durch elektromagnetische Impulse (en: electromagnetic pulse - EMP) und die damit verbundene Störung technischer Geräte gestiegen. Die Bedrohung durch den sogenannten nuklearen elektromagnetischen Impuls (NEMP) stellt eine Gefahr für die Menschen und die Wirtschaft eines ganzen Landes dar. Ein EMP kann aber auch im kleinen Rahmen zur Störung oder Zerstörung lokaler technischer Geräte und Sicherungseinrichtungen eingesetzt werden. Ein Ziel dieser Studie ist es, die Gefahr durch den Einsatz von EMP gegen kerntechnische Anlagen und Einrichtungen zu analysieren und mögliche Schutzmaßnahmen gegen EMP aufzustellen. EMP bietet ein großes Spektrum an Wellenlängen mit jeweils unterschiedlichen Wirkungen auf elektrische Geräte und Organismen. Die Einwirkungen der verschiedenen Wellenlängen werden analysiert und deren Wirkung und Schutzmaßnahmen ermittelt. Auch nationale und internationale Vorfälle, die zumindest unter dem Verdacht des Einsatzes von EMP stehen, werden untersucht, um die Bedrohungslage besser einschätzen zu können. Gleichzeitig bietet ein EMP auch die Möglichkeit der Abwehr gegen die stetig steigende Anzahl von Drohnen bzw. autonomer, auch fliegender, Systeme. Deren Einsatz hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen und wird zunehmend zum Störfaktor mit teilweise hohem Bedrohungspotenzial. Neben dem Einsatz von Drohnen mit Kameras zur Beobachtung und Aufklärung kerntechnischer Anlagen bieten größere Drohnen auch die Möglichkeit, Waffen oder Werkzeuge auf das Gelände zu transportieren. Fliegende Drohnen werden stetig kostengünstiger und leichter zu bedienen, wodurch deren Verbreitung in der Bevölkerung weiter zunimmt. Ebenso werden Fahrzeuge immer häufiger als Waffe gegen Menschen oder teilweise gegen Einrichtungen missbraucht. Auch hier kann EMP zum Stoppen von Fahrzeugen, die als Waffe gezielt gegen kerntechnische Einrichtungen eingesetzt werden, verwendet werden. Ein weiteres Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Möglichkeiten von EMP als Wirkmittel gegen autonome Systeme zu analysieren und mögliche Anforderungen an Objektsicherungsdienste aufzustellen. Hier bietet der Markt bereits eine Auswahl an Wirkmitteln, die im Rahmen dieses Forschungsvorhabens untersucht werden.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/22698
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/21715
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationGesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600
dc.titleSystematische Analyse der Entwicklungen von EMP-Werkzeugen mit Bedrohungs- und Entwicklungspotenzial aus Sicht der Sicherungger
dc.title.subtitleAbschlussbericht
dc.typeReport
dcterms.extent125 Seiten
dtf.duration30.09.2022-31.07.2024
dtf.funding.funderBMUKN
dtf.funding.program4722R01530
tib.accessRightsopenAccess

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