Wirkstofftransport: Eliminierung von leukämischen Stammzellen zur Behandlung von Leukämien durch RTK-spezifische ADCs (RTK-P5-ADC)
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Antikörper-Wirkstoffkonjugate (engl. antibody drug conjugates, ADCs) erlauben eine Behandlung mit höherer Selektivität und Spezifität gegenüber Chemotherapeutika und verringern dadurch sowohl Risiko und Stärke der Nebenwirkungen. ADCs werden vor allem im Bereich der Krebstherapie eingesetzt mit dem Ziel die Chancen einer erfolgreichen Therapie für den Patienten zu erhöhen und adverse Effekte zu minimieren.
Das Projekt RTK-P5-ADC ist im Bereich der Therapie von Akuter Myeloider Leukämie (AML) angesiedelt. Ziel des Projektes war die Entwicklung eines neuen ADCs gegen das Protein feline McDonough-like sarcoma tyrosine kinase 3 (FLT3). Ein besonderer Fokus des Projekts lag hierbei auf dem Targeting von Krebsstammzellen, die sich häufig als wenig sensitiv gegenüber Behandlung mit Chemotherapeutika und vielen bereits zugelassenen ADCs erweisen. In diesem Projekt wurde ein neuer anti-FLT3 Antikörper humanisiert und die Effektivität zweier verschiedener Wirkstoffklassen zur Therapie von AML untersucht. Insbesondere konnte ein vielversprechender Ansatz zur Abtötung von leukämischen Stammzellen gefunden werden. Damit stellen diese Ergebnisse einen wichtigen Baustein zum Verständnis moderner Krebstherapie dar und öffnen die Tür für weitergehende Studien zur Entwicklung einer zielgerichteten, effektiven Krebstherapie.
