Schlussbericht der Universität des Saarlandes für die zweite Förderphase (2019-2023) in der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" zum Verbundprojekt "SaLUt – Optimierung der saarländischen Lehrer/-innenausbildung: Förderung des Umgangs mit Heterogenität und Individualisierung im Unterricht"

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Abstract

Nicht erst seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention wird in Deutschland ein stärkeres Augenmerk auf den Umgang mit Heterogenität und die optimale Förderung von Kindern unabhängig von Ethnie, religiöser Zugehörigkeit, Geschlecht oder Sprache gelegt. Um mit den vielfältigen Facetten von Heterogenität (leistungsbezogen, kulturell, sprachlich, weltanschaulich und religiös) angemessen umgehen zu können, benötigen Lehrkräfte bildungswissenschaftliche, fachliche und fachdidaktische Kompetenzen. Bei SaLUt handelt es sich um ein Verbundprojekt der an der saarländischen Lehrer*innenbildung beteiligten Hochschulen (Universität des Saarlandes, Hochschule für Musik Saar, Hochschule der Bildenden Künste Saar). Ziel war es, Lehramtsstudierenden Wissen und Handlungskompetenzen im Umgang mit Heterogenität und Individualisierung im Unterricht zu vermitteln. Hierfür haben sich die beteiligten Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften für das didaktische Konzept der (Hochschul-)Lernwerkstätten entschieden. Dabei wurden praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Lerngelegenheiten für die Lehramtsstudierenden der Universität des Saarlandes geschaffen, damit diese Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität und Individualisierung im Unterricht erwerben. Die lehramtsbezogenen (Hochschul-)Lernwerkstätten wurden ausgehend von projektinternen Evaluationen über die gesamte Förderphase kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Die Projektbeteiligten haben die Grundlagen aus der ersten Förderphase genutzt und erweitert, um den Lehramtsstudierenden interdisziplinäres Wissen im Umgang mit Heterogenität und Individualisierung im Unterricht zu vermitteln und ihre Handlungskompetenzen zu stärken. Sie haben außerdem die praxisbezogenen Veranstaltungsformate in den Curricula der Lehramtsstudiengänge verankert (sofern nicht schon in der ersten Förderphase geschehen) und die Projektergebnisse in digital gestützte (Lern-)Umgebungen integriert, um die Nachhaltigkeit des Projekts strukturell und inhaltlich sicherzustellen.

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It is not only since the ratification of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities that greater attention has been paid in Germany to dealing with heterogeneity and providing optimal support for children regardless of their ethnicity, religious affiliation, gender or language. In order to be able to deal appropriately with the many facets of heterogeneity (performance-related, cultural, linguistic, ideological, and religious), teachers need educational, subject-related and methodological skills. SaLUt is a joint project of the universities involved in teacher training in Saarland (Saarland University, University of Music Saar, and University of Arts Saar). The aim was to provide student teachers with knowledge and skills in dealing with heterogeneity and individualization in the classroom. To this end, the participating instructors (subject disciplines, teaching methodologies, and educational sciences) opted for the methodological concept of (university) learning workshops (in German: (Hochschul-)Lernwerkstätten). Pre-service teachers had several learning opportunities to acquire knowledge and skills in dealing with heterogeneous classrooms. The (university) learning workshops were continuously developed and optimized based on internal project evaluations throughout the entire funding phase. The principal investigators have used and expanded the foundations from the first funding phase to impart interdisciplinary knowledge to student teachers in dealing with heterogeneity and individualization in the classroom and to strengthen their skills. They have also anchored the practice-oriented courses in the curricula of the teacher training courses (if not already done in the first funding phase) and integrated the project results into digitally supported (learning) environments in order to ensure the sustainability of the project in terms of structure and content.

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