Materialtransport über die Neubildung von Grenzflächen und Parzellen an der Oberfläche zähflüssiger Medien Modellflüssigkeit: Lack

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Volume

33

Issue

11

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Glastechnische Berichte

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Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft

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Es ist erwiesen, dass das Schlierenwirbelphänomen bei allen Flüssigkeitspaaren auftritt, auf welche die Voraussetzungen der Dynaktivität zutreffen. Deshalb kann man die Beobachtungen an leicht zugänglichen Stoffen grundsätzlich auch als zutreffend ansehen für Vorgänge an schwer zugänglichen Glasschmelzen. Spontane Grenzflächendeformationen und Zellbildungen an Lackschichten geben daher eine Vorstellung von Substanzwechselvorgängen, vom Materialtransport und von Parzellenbildungen an Schmelzoberflächen. Die Einzelheiten lassen sich durch kontrastreiche Pigmentierung der beteiligten Lösungspartner farbphotographisch verfolgen und sinngemäß auf Glas übertragen. Die physikalische Regulierung der Anordnung von Schichten nahe der Oberfläche erfolgt primär durch vergrößerte Grenzflächen (und erst sekundär durch Diffusion) in Form strömungsgerechter Durchbrüche, die durch Schubspannungen zustande kommen.

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CC BY 3.0 DE