Gender and social inequalities in smart homes
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Abstract
Digitale und vernetzte Geräte halten zunehmend Einzug in private Haushalte. Im Smart Home sind Technologien wie Sprachassistenzsysteme, smarte Haushaltsgeräte, smarte Überwachungssysteme oder intelligente Heizsysteme miteinander vernetzt und sollen sich ‚intelligent‘ an die Gewohnheiten der Bewohner*innen anpassen. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten Smart Homes als komfortabel, sicher und energieeffizient. Bisher konzentriert sich die Forschung jedoch vor allem auf technische Fragen.
Das europäische Verbundprojekt SMARTUP setzt hier an und erweitert den Blick auf die sozialen, kulturellen und räumlichen Auswirkungen des digitalen Wohnens. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Smart-Home-Technologien den Alltag, soziale Beziehungen und Machtverhältnisse in Haushalten beeinflussen. Das Vorhaben leistet einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der kulturellen und sozialen Auswirkungen der digitalen Transformation im Kontext von Smart Homes. Das Verbundprojekt wird von mehreren internationalen Teilprojekten getragen, die eng zusammenarbeiten. Das Smart Home wird ganzheitlich untersucht, von den Ideen und Versprechen rund um das digitale Wohnen über Design und Herstellung bis hin zur tatsächlichen Nutzung im Alltag.
Das deutsche Teilprojekt legt den Fokus auf soziale Ungleichheiten und Geschlechterverhältnisse im Smart Home. Es geht der Frage nach, wer Smart-Home-Technologien nutzt, wer Zugang zu ihnen hat und wie Aufgaben, Verantwortung und Kontrolle im digitalisierten Haushalt verteilt sind. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie digitale Wohntechnologien bestehende Geschlechterungleichheiten beeinflussen – und wie sie künftig gerechter gestaltet werden können.
