Entwicklung und Erprobung eines pragmatischen Prüfansatzes für die Fahrsicherheit automatisierten und autonomen Fahrens

dc.bibliographicCitation.seriesTitleBerichte der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen Fahrzeugtechnik ; 174
dc.contributor.authorGrabowski, Maximilian
dc.contributor.authorGasser, Tom Michael
dc.contributor.authorBourauel, Bryan
dc.contributor.authorSander, Daniel
dc.contributor.authorHellmann, Adrian
dc.contributor.authorSeiniger, Patrick
dc.contributor.authorGail, Jost
dc.date.accessioned2026-03-03T07:20:05Z
dc.date.available2026-03-03T07:20:05Z
dc.date.issued2026-01
dc.description.abstractFür die Typgenehmigung fehlt bislang eine einheitliche Grundlage, um automatisierte und autonome Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Steuerungsleistung zu prüfen. Oft wird dafür über einen Szenarienkatalog mit spezifisch ausgewählten Szenarien diskutiert, jedoch ist auf internationaler Ebene (UNECE, EU) bisher kein Szenarienkatalog im Hinblick auf die Typgenehmigung entstanden, und es gibt derzeit noch keinen Konsens, ob ein solcher Katalog überhaupt erarbeitet werden sollte. Die vorliegende Arbeit liefert in diesem Zusammenhang mit dem sogenannten Erkennbarkeitsansatz für die Typgenehmigung automatisierter und autonomer Fahrzeuge einen Baustein. Der Erkennbarkeitsansatz ist ein pragmatischer Prüfansatz, der die Sicherheit automatisierter und autonomer Fahrzeuge durch eigenes vorausschauendes und fehlertolerantes Fahren gegenüber anderen Verkehrsteilnehmenden im Mischverkehr in den Fokus nimmt. Dabei geht der Prüfansatz über das Prüfen von unmittelbar unfallvermeidendem Verhalten in bereits kritischen Situationen hinaus. Da dieser Prüfansatz sich nicht auf einen festen Szenarienkatalog verlässt, sondern eine flexible Erstellung der Szenarien vorsieht, wird die Möglichkeit zur Optimierung auf gelistete Szenarien zugleich vermieden. Der erste Teil des Erkennbarkeitsansatzes ist die dynamische Szenariengenerierung, in der ODD-basiert Szenarien erstellt werden. Als Grundlage dienen Unfalltypen aus dem Unfalltypenkatalog des GDV, die mittels Kreativitätstechniken mit Indizien angereichert werden, die auf eine sich anbahnende, kritische Situation hindeuten. Im zweiten Teil werden die Szenarien in einem realen Fahrzeugtest mit Hilfe von Prüfwerkzeugen der aktiven Fahrzeugsicherheit (Attrappen, Fahrroboter, Messtechnik) dargestellt. Diese Realisierung erfolgt in einer realen Infrastruktur, um natürliche Einflüsse mit einbeziehen zu können. Eine Umsetzung der Prüfung in der Simulation erscheint vorerst noch nicht als geeignet, da die Simulationsmodelle eventueller Hersteller bisher nicht standardisiert verfügbar und nicht ausreichend validiert sind. Die Ergebnisse dieser Arbeit stellen den Erkennbarkeitsansatz mit allen erforderlichen Schritten zur Erstellung von Szenarien vor und demonstrieren die grundsätzliche Darstellbarkeit der Szenarien in realer Infrastruktur unter Verwendung aktueller Testwerkzeuge. Der Prüfansatz macht damit das defensive Fahren exemplarisch prüfbar und im Rahmen der Typgenehmigung bewertbar.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.isbn978-3-95606-912-3
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/31777
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/30846
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationReferat Automatisiertes Fahren Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Bergisch Gladbach
dc.relation.affiliationReferat Aktive Fahrzeugsicherheit und Fahrerassistenzsysteme Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Bergisch Gladbach
dc.relation.doihttps://doi.org/10.60850/bericht-f174
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dc.subject.ddc000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke
dc.titleEntwicklung und Erprobung eines pragmatischen Prüfansatzes für die Fahrsicherheit automatisierten und autonomen Fahrensger
dc.title.alternativeDevelopment and trial of a pragmatic approach to the validation of sustained automated drivingger
dc.typeReport
dcterms.extent152 Seiten
dtf.funding.program5418003
tib.accessRightsopenAccess

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