Heat-induced structural and mechanical changes of basalt wool

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Date

Volume

61

Issue

6

Journal

Glastechnische Berichte

Series Titel

Book Title

Publisher

Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft

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Abstract

Changes in the mechanical properties during heat treatment were investigated for three basalt wools of different compositions and production conditions. Below 600 °C the increased liquation of fibres results in enhanced embrittlement. Decrease of the tensile strength can be found only at the beginning of structural changes which are indicated by the changes in density (from 600 up to 800 °C). Above 600 °C an intensive crystallization induced by the oxidation of Fe(II) is observable which - due to the simultaneous deterioration of fibre elasticity and tensile strength - gives rise to an abrupt ceasing of the mechanical stability. This phenomenon takes place in the x-ray amorphous region, therefore, the change of fine structure can be observed only by means of electron diffraction at temperatures above 400 °C. The applicable temperature range of basalt wools is influenced by the mechanical properties of the original fibres besides the changes in structure during heat treatment. One of the samples, which had originally low strength, became easily breakable during treatment and could not be evaluated after a heat treatment at 400 °C. This phenomenon was found at 650 and 700 °C for the other two basalt wools that had more favourable parameters originally.


An drei verschiedenen Basaltfasern, die sich durch ihre Zusammensetzung und Herstellungsart voneinander unterschieden, wurden die durch eine Wärmebehandlung hervorgerufenen Änderungen der mechanischen Eigenschaften untersucht. Unterhalb einer Temperatur von 600 °C setzt mit zunehmender Faserentmischung eine verstärkte Faserversprödung ein. Die Abnahme der Zugfestigkeit ist erst bei Temperaturen über 600 °C mit der Entstehung von Strukturveränderungen, die durch Dichteänderungen angezeigt werden, festzustellen. Oberhalb von 600 °C ist als Folge der Fe(II)-Oxidation eine intensive Kristallisation zu beobachten, die durch die gleichzeitige Abnahme der Faserelastizität und der Zugfestigkeit zum vollkommenen Verlust der mechanischen Festigkeit der Fasern führt. Dieses Phänomen tritt im röntgenamorphen Bereich auf; daher lassen sich Veränderungen der Feinstruktur nur mit der Elektronenbeugung bei einer Temperatur über 400 °C nachweisen. Der Anwendungstemperaturbereich von Basaltfasern wird sowohl von den mechanischen Eigenschaften des Ausgangsmaterials als auch von den durch die Wärmebehandlung hervorgerufenen Strukturveränderungen beeinflußt. Die Fasern mit der ursprünglich niedrigeren Festigkeit konnten nach einer Wärmebehandlung bei 400 °C nicht mehr beurteilt werden, da sie zu leicht brachen. Diese Erscheinung trat bei den beiden anderen Fasern mit den ursprünglich besseren mechanischen Eigenschaften erst bei Temperaturen von 650 und 700 °C auf.

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