ComeMINT-Netzwerk - fortbilden durch vernetzen - vernetzen durch fortbilden. Gelingensbedingungen adaptiver MINT-Fortbildungsmodule in Community Networks; Schlussbericht: Standort Bielefeld
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Der Schlussberichts des Teilprojekts am Standort Bielefeld (FKZ: 01JA23M06C) des Bundesweiten Verbundprojekts ComeMINT, dokumentiert den Beitrag der Universität Bielefeld zum Gelingen des Gesamtprojekts. Die Universität Bielefeld war hierbei im ComeNet Biologie und im Kontext der Verbundkoordination im Rahmen des Qualitätsmanagements und der Transferstelle Bielefeld Bildung digital (TraBBi_digital) eingebunden. Das Teilprojekt der Universität Bielefeld im Rahmen des ComeNets Biologie adressierte die Entwicklung, Erprobung und Evaluation digital gestützter Professionalisierungsangebote für Lehrkräfte im Fach Biologie. Es wurde ein evidenzbasiertes und praxisnahes Fortbildungskonzept gestaltet, das zur Stärkung digitalisierungsbezogener Kompetenzen und zur Förderung binnen-differenzierenden Unterrichtshandelns beiträgt. Ausgangspunkt war die Annahme, dass viele Biologielehrkräfte die Potenziale digitaler Unterrichtsmethoden bislang nicht voll ausschöpfen und dass insbesondere binnendifferenzierende Ansätze eine gezielte Unterstützung erfordern (TPACK-Modell). Das Projekt verfolgte das Ziel, auf dieser Grundlage ein heterogenitätssensibles Fortbildungsmodul zu entwickeln, das digital umgesetzt, iterativ optimiert und empirisch überprüft wird. Das Qualitätsmanagement hatte die Aufgabe, verbundübergreifende Qualitätsstandards, Leitfragen und ein internes Berichtswesen abzustimmen und auf Basis der Ergebnisse des Monitorings Entscheidungsprozesse vorzubereiten. Hierfür hat es eng mit dem Verbundmanagement und TraBBi_digital zusammengearbeitet.
Die Transferstelle Bielefeld Bildung digital (TraBBi_digital), die im Rahmen des Projekts und in Kooperation mit den Projekten ComeArts und ComeSport in Bielefeld eingerichtet wurde, hatte zwei Aufgaben mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Forschungsbezogen wurden hier verallgemeinerbare Spezifika und Gelingensbedingungen für den Transfer zwischen Wissenschafts- und länderspezifischen Fortbildungssystemen in den Blick genommen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung von Fortbildungskonzepten, die in den Bundesländern nachgenutzt werden können, fokussierte die Transferstelle die Einbeziehung und Berücksichtigung der Perspektive der Landesinstitutionen und dabei auch die organisationalen Aspekte der Einbeziehung von Hochschulen in das staatliche Fortbildungssystem.
