Verbundprojekt: Antisemitismus in pädagogischen Kontexten - Religiös codierte Differenzkonstruktionen in der frühen und mittleren Kindheit (RelcoDiff)

dc.contributor.authorKörber, Karen
dc.contributor.authorRensch-Kruse, Benjamin
dc.contributor.authorKörs, Anna
dc.date.accessioned2026-01-29T07:07:19Z
dc.date.available2026-01-29T07:07:19Z
dc.date.issued2026-01-28
dc.description.abstractAngesichts eines gewachsenen Antisemitismus richten sich jüngere Forschungen insbesondere auf den Bereich der Bildung, der für die gesellschaftliche Bearbeitung des Problems einen besonderen Stellenwert beansprucht. Bislang fehlte es jedoch an Forschungen darüber, ob und wie bereits im Kindesalter Stereotypisierungen und Zuschreibungen mit antisemitischem Hin-tergrund vorzufinden sind und wie diesen im Bereich der (früh)kindlichen Erziehung und Bil-dung begegnet werden kann. Vor diesem Hintergrund hatte das Verbundvorhaben zum Ziel, Differenzkonstruktionen unter jungen Kindern grundlagentheoretisch zu untersuchen, um der Ausbildung antisemitischer Haltungen frühzeitig und nachhaltig bereits im frühen Kindesalter mit seinen besonderen Entwicklungs- und Lernchancen entgegenwirken zu können. Drei interdisziplinär und qualitativ forschenden Teilprojekte haben sich der Forschungsfrage aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen pädagogischen Feldern angenähert: TP 1 (Goethe Universität Frankfurt/Main, Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften, Dr. Benjamin Rensch-Kruse) hat untersucht, wie Kinder in Kindertagesstätten untereinander (antisemitische) Differenzierungspraktiken anwenden. Methodisch wurden Interviews mit pädagogischen Fachkräften, Kitaleitungen und Eltern sowie teilnehmende Beobachtungen und Gruppendiskussionen mit Kindern durchgeführt. Im Mittelpunkt der Forschung von TP2 (Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg, Dr. Anna Körs) stand der schulische Religionsunterricht in der Grundschule, der durch die Vermittlung von Kenntnissen über das Judentum und die jüdische Geschichte und Gegenwart zur Prävention und Bearbeitung von Antisemitismus beitragen soll. Anhand von Unterrichtsbeobachtungen und Interviews mit Religionslehrer:innen an Hamburger Grundschulen wurden die didaktisch vermittelten und reproduzierten Unterscheidungspraktiken untersucht. Mit TP 3 (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg, Dr. Karen Körber) wurde ein Perspektivwechsel vollzogen und der Fokus auf jüdische Grundschulen gelegt. An drei Standorten wurden leitfadengestützte Interviews mit von Antisemitismus betroffenen jüdischen Eltern und deren Kindern und parallel dazu Expert:inneninterviews mit Schulleitungen und Lehrkräften geführt.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/29763
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/28832
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationInstitut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)
dc.relation.affiliationGoethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft
dc.relation.affiliationUniversität Hamburg, Akademie der Weltreligionen (AWR)
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.subject.ddc300 | Sozialwissenschaften
dc.subject.otherAntisemitismusforschungger
dc.subject.otherKindheitsforschungger
dc.subject.otherBildungsforschungger
dc.titleVerbundprojekt: Antisemitismus in pädagogischen Kontexten - Religiös codierte Differenzkonstruktionen in der frühen und mittleren Kindheit (RelcoDiff)ger
dc.title.subtitleSchlussbericht - BMBF-Förderprogramm: Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus
dc.typeReport
dc.typeText
dcterms.event.date15.11.2021-28.02.2025
dcterms.extent58 Seiten
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program01UG2149A
dtf.funding.program01UG2149B
dtf.funding.program01UG2149C
dtf.funding.verbundnummer01237087

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