Verbundvorhaben: Entwicklung einer Prozesskette zur Fertigung von hybriden Lashing Rods; Teilvorhaben: Bauteil und Verfahrensentwicklung zur Realisierung von Thermoplast-Faserverbund-Metall-Hybrid-Bauteilen mittels Insitu-Pultrusion und Induktionsschweißtechnik

Schlussbericht HYBRID2

dc.contributor.authorKeun, Christian-André
dc.contributor.authorRiecken, Björn
dc.contributor.authorWisniewski, Valea K.
dc.contributor.authorKötter, Benedikt
dc.contributor.authorAygün, Isabel
dc.date.accessioned2025-09-30T07:13:52Z
dc.date.available2025-09-30T07:13:52Z
dc.date.issued2025-09-22
dc.description.abstractDas Projekt HYBRID2 zielt auf die Entwicklung eines leistungsstarken Faser-Metall-Hybrid-Zurrstabs für maritime Anwendungen in der kommerziellen Containerschifffahrt. Konventionelle Zurrstangen aus Stahl sind aufgrund ihres Gewichts bei der manuellen Handhabung eine Herausforderung. Im Projekt werden leichte Hybridstrukturen aus endlosfaserverstärkten Thermoplasten und metallischen Elementen entwickelt, um herkömmliche Zurrstangen zu ersetzen. Eine wesentliche Herausforderung liegt in der Fügetechnik, die faserverstärkte Polymerstäbe mit metallischen Bauteilen für den Hochlastbereich kombiniert. Die Kombination der verschiedenen Fügetechnologien Thermoformen, Kleben und Schweißen musste in einem komplexen Hybriddesign optimiert werden, um eine hohe Belastbarkeit zu erreichen. Entsprechende FEM-Simulationen wurden durchgeführt, um das Design des Demonstratorteils zu unterstützen. Für die Herstellung von thermoplastischen endlosfaserverstärkten Stäben wurde eine Insitu-Pultrusionsanlage gebaut und optimiert. Werkzeugdesign und Parameteroptimierung waren die Herausforderung in umfangreichen experimentellen Versuchen. Das Verkleben von Verbundwerkstoff- und Metallteilen wurde durch eine auf die jeweilige Materialkombination zugeschnittene Oberflächenbehandlung optimiert. Die Eigenschaften wurden durch mechanische Tests quantifiziert. Um den rauen Umweltbedingungen standzuhalten, wurde eine Beschichtungslösung gefunden, die sowohl die Metallteile vor Korrosion als auch die Verbundwerkstoffe vor Wasseraufnahme schützt. Darüber hinaus adressiert das Projekt bestehende technologische und wirtschaftliche Barrieren durch die Entwicklung einer skalierbaren, industrietauglichen Prozesskette für die kostengünstige Massenproduktion von hybriden Zurrstäben. Kostenbeeinflussende Faktoren werden identifiziert und verschiedene Fertigungsszenarien können verglichen werden. Schließlich wurde ein Demonstratorbauteil gefertigt, um Pultrusion, Drehen von Verbundwerkstoff- und Metallteilen, Kleben und Beschichten zu kombinieren.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/23692
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/22709
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationCompriseTec GmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.subject.otherFaserverbundwerkstoffeger
dc.subject.otherInsitu-Pultrusionger
dc.subject.otherHybridbauteileger
dc.subject.otherLeichtbauger
dc.subject.otherLashing Rodger
dc.subject.otherProzessentwicklungger
dc.titleVerbundvorhaben: Entwicklung einer Prozesskette zur Fertigung von hybriden Lashing Rods; Teilvorhaben: Bauteil und Verfahrensentwicklung zur Realisierung von Thermoplast-Faserverbund-Metall-Hybrid-Bauteilen mittels Insitu-Pultrusion und Induktionsschweißtechnikger
dc.title.subtitleSchlussbericht HYBRID2
dc.typeReport
dcterms.extent95 Seiten
dtf.duration01.07.2021 bis zum 31.12.2023, kostenneutral verlängert bis 31.12.2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program03XP0386A
dtf.funding.verbundnummer01231021
dtf.version1. vom 22.09.2025
tib.accessRightsopenAccess

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