Erfahrungen mit der Temperaturregelung an großen Hohlglaswannen
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Die Notwendigkeit, die zu einer bestimmten Schmelzleistung gehörende optimale Temperaturverteilung im Verbrennungsraum einer Glasschmelzwanne konstant zu halten, wird kurz umrissen. Dem technologischen Prozeß entsprechend stellt sich in der Ofenlängsachse eine von Gemenge zum Läuterbereich ansteigende Temperaturkurve ein. Bei richtiger konstruktiver Auslegung des Ofens gelingt es, diese Temperaturkurve mit nur geringen Abweichungen an die veränderliche Schmelzleistung durch Anheben oder Absenken des Temperaturniveaus anzupassen. Es ist in diesem Fall zulässig, einen Punkt dieser Temperaturkurve herauszugreifen und die dort herrschende Temperatur als Führungsgröße für die Temperaturregelung zu benutzen. Am Beispiel der bisher üblichen Festmengenregelung werden die Gründe dargelegt, die für die Temperaturregelung sprechen, und auf die Voraussetzungen für eine verläßliche Arbeitsweise der zum Regelkreis gehörenden Einrichtungen (Lage des Temperaturfühlers, Totzeiten des Regelkreises abhängig von dem benutzten System) am Beispiel einer großen Hohlglaswanne wird hingewiesen. Es wird über Ergebnisse berichtet und an Hand derselben versucht, die Frage zu beantworten, unter welchen Bedingungen eine Kombination von Festmengen- und Temperaturregelung in Erwägung zu ziehen ist.