Thermostärke - Experimentelle Entwicklung eines Prototyps zum Syntheseverfahren und Adaption der Stärkeester
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Das Verbundvorhaben „Thermostärke“ zielte darauf ab, eine nachhaltige Alternative zu erdölbasierten Thermoplasten zu entwickeln. Angesichts der globalen Herausforderungen durch Plastik- und Mikroplastikverschmutzung bestand die Notwendigkeit, biologisch abbaubare Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen zu etablieren. Polysaccharide, insbesondere Stärke, bieten hierfür ein erhebliches Potenzial. Bisherige Verfahren zur Gewinnung thermoplastischer und bioabbaubarer Materialien aus Stärke waren jedoch oft ineffizient, kostenintensiv und erforderten den Einsatz toxischer Lösungsmittel, was ihre kommerzielle Anwendung erschwerte. Das Robert Boyle Institut (RBI) war Projektkoordinator des Verbundvorhabens und bearbeitete das Teilvorhaben 1: die experimentelle Entwicklung eines Prototyps für das Syntheseverfahren und die Adaption der Stärkeester. Die Aufgabenstellung des RBI umfasste die Optimierung des Syntheseverfahrens zur Produktion von Stärkeestern mit Eigenschaften, die für Anwendungen im Spritzguss, Mikrospritzguss und zur Laserbeschriftung geeignet sind.
