"Einfluss der Bodenbewirtschaftung auf Eigenschaften der organischen Substanzen und Kohlenstoffspeicherung" (SOMPACS)

Schlussbericht zum Projekt

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Verschiedene Bewirtschaftungsmaßnahmen wurden identifiziert, die zu deutlichen C-Anreicherungen im Boden führen: (1) Reduzierte Bodenbearbeitung, Verzicht auf das Pflügen, (2) Dauergrasland und Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten und Leguminosen, (3) organische Düngung mit Stallmist, (4) Zufuhr von Biokohle, z.B. aus Klärschlämmen. Neu war die Erkenntnis aus der Untersuchung nahe beieinanderliegender Versuchen in Polen und Litauen, dass die reduzierte Bodenbearbeitung dabei offensichtlich wirkungsvoller ist, als alle anderen Maßnahmen, bei denen Materialien zugeführt werden. Auf der Ebene der molekularen Zusammensetzung der organischen Substanzen spielten dabei z.B. Anreicherungen mit Kohlenhydraten eine Rolle, die eigentlich mikrobiell gut umsetzbar sind, was auf den Einschluss in stabile Aggregate hindeutet, die bei reduzierter Bodenbearbeitung offensichtlich weniger zerstört werden. In Varianten, in denen die Humusanreicherung auf Materialzufuhr beruht, sind es vor allem relativ stabile Verbindungen wie Ligninbestandteile und Lipide, die zu den Anreicherungen beitragen. Messungen der C- und N-Isotopenverteilungen an physikalischen Fraktionen stützten diese Erkenntnis durchnachgewiesene Zugewinne in okkludierten und mineralisch gebundenen Faktionen, die an den relativ schweren Isotopen dieser Elemente angereichert sind.

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01.07.2022-31.12.2025

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